1/6

Stürmische Zeiten für Schwellenländer-Währungen Lira, Real und Peso im Abwärtsstrudel

<strong>Türkische Lira (in Euro)</strong><br/>Die türkische Lira befindet sich im freien Fall. Seit Jahresanfang verlor die türkische Währung mehr als 40 Prozent an Wert. Die Investmentbank Goldman Sachs hat davor gewarnt, dass eine weitere Abschwächung der Lira die Kapitalpuffer der türkischen Banken auffressen kann. Die Lage für die Menschen in der Türkei und für das Erdogan-Regime wird also zumehmend bedrohlich. <br/><br/><a href="" externalId="e72b39be-4350-445a-b5b1-51b6cbbc5a33"><em>Lesen Sie hier, warum die schwache Lira so schlecht für die Türkei ist</em></a><em>.</em>: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum 1 Jahr

Türkische Lira (in Euro)
Die türkische Lira befindet sich im freien Fall. Seit Jahresanfang verlor die türkische Währung mehr als 40 Prozent an Wert. Die Investmentbank Goldman Sachs hat davor gewarnt, dass eine weitere Abschwächung der Lira die Kapitalpuffer der türkischen Banken auffressen kann. Die Lage für die Menschen in der Türkei und für das Erdogan-Regime wird also zumehmend bedrohlich.

Lesen Sie hier, warum die schwache Lira so schlecht für die Türkei ist.

Stürmische Zeiten für Schwellenländer-Währungen Lira, Real und Peso im Abwärtsstrudel

<strong>Türkische Lira (in Euro)</strong><br/>Die türkische Lira befindet sich im freien Fall. Seit Jahresanfang verlor die türkische Währung mehr als 40 Prozent an Wert. Die Investmentbank Goldman Sachs hat davor gewarnt, dass eine weitere Abschwächung der Lira die Kapitalpuffer der türkischen Banken auffressen kann. Die Lage für die Menschen in der Türkei und für das Erdogan-Regime wird also zumehmend bedrohlich. <br/><br/><a href="" externalId="e72b39be-4350-445a-b5b1-51b6cbbc5a33"><em>Lesen Sie hier, warum die schwache Lira so schlecht für die Türkei ist</em></a><em>.</em>: Kursverlauf am Börsenplatz Forex vwd für den Zeitraum 1 Jahr

Türkische Lira (in Euro)
Die türkische Lira befindet sich im freien Fall. Seit Jahresanfang verlor die türkische Währung mehr als 40 Prozent an Wert. Die Investmentbank Goldman Sachs hat davor gewarnt, dass eine weitere Abschwächung der Lira die Kapitalpuffer der türkischen Banken auffressen kann. Die Lage für die Menschen in der Türkei und für das Erdogan-Regime wird also zumehmend bedrohlich.

Lesen Sie hier, warum die schwache Lira so schlecht für die Türkei ist.

<strong>Argentinischer Peso (in US-Dollar)</strong><br/>Die Nervosität an den Märkten belastet auch die Währungen von anderen Schwellenländern. Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China nährt in den aufstrebenden Volkswirtschaften die Sorge vor einer Abkühlung des Wachstums. Probleme bereitet den Ländern auch die Kurswende der Notenbanken, allen voran der Fed in den USA. Der damit verbundene Dollar-Anstieg setzt die in der US-Devise hoch verschuldeten Staaten unter Druck. Eine ernsthafte Krise sehen Experten für die Schwellenländer aber derzeit noch nicht heraufziehen. Die Gefahr eines Überschwappens der Türkei-Krise sei begrenzt, schrieb Goldman-Sachs-Experte Zach Pandl. Trotzdem fürchten Anleger, dass Investoren in Folge der Turbulenzen in der Türkei auch aus anderen aufstrebenden Staaten Gelder abziehen. "Ich glaube, dass die Schwellenländer, die mit US-Präsident Donald Trump eine schwierige Verbindung haben, die ersten sein könnten, die unter einer Kapitalflucht leiden", sagte Kim Doo-un, Volkswirt beim Brokerhaus KB Securities.<br/><br/>Auch Argentinien kämpft schon lange gegen die Abwertung der Landeswährung Peso. Der Leitzins liegt derzeit bei 40 Prozent, so will die Notenbank den Verfall gegenüber dem Dollar stoppen. Zudem musste das Land den Internationalen Währungsfonds um Hilfe bitten. Der gewährte einen Kredit von 50 Milliarden Dollar, stellte jedoch zur Bedingung, dass das Land sein Haushaltsdefizit schneller verringert als geplant. Damit droht die Konjunktur des Landes endgültig abgewürgt zu werden.: Kursverlauf am Börsenplatz XRATE für den Zeitraum 1 Jahr

Argentinischer Peso (in US-Dollar)
Die Nervosität an den Märkten belastet auch die Währungen von anderen Schwellenländern. Der eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China nährt in den aufstrebenden Volkswirtschaften die Sorge vor einer Abkühlung des Wachstums. Probleme bereitet den Ländern auch die Kurswende der Notenbanken, allen voran der Fed in den USA. Der damit verbundene Dollar-Anstieg setzt die in der US-Devise hoch verschuldeten Staaten unter Druck. Eine ernsthafte Krise sehen Experten für die Schwellenländer aber derzeit noch nicht heraufziehen. Die Gefahr eines Überschwappens der Türkei-Krise sei begrenzt, schrieb Goldman-Sachs-Experte Zach Pandl. Trotzdem fürchten Anleger, dass Investoren in Folge der Turbulenzen in der Türkei auch aus anderen aufstrebenden Staaten Gelder abziehen. "Ich glaube, dass die Schwellenländer, die mit US-Präsident Donald Trump eine schwierige Verbindung haben, die ersten sein könnten, die unter einer Kapitalflucht leiden", sagte Kim Doo-un, Volkswirt beim Brokerhaus KB Securities.

Auch Argentinien kämpft schon lange gegen die Abwertung der Landeswährung Peso. Der Leitzins liegt derzeit bei 40 Prozent, so will die Notenbank den Verfall gegenüber dem Dollar stoppen. Zudem musste das Land den Internationalen Währungsfonds um Hilfe bitten. Der gewährte einen Kredit von 50 Milliarden Dollar, stellte jedoch zur Bedingung, dass das Land sein Haushaltsdefizit schneller verringert als geplant. Damit droht die Konjunktur des Landes endgültig abgewürgt zu werden.

<strong>Brasilianischer Real (in US-Dollar)</strong><br/>Auch die brasilianische Währung ist unter die Räder geraten. Gegenüber dem Dollar hat sie in den vergangenen sechs Monaten rund 17 Prozent eingebüßt. Zwar ist Brasiliens Wirtschaft nach zwei Jahren Rezession wieder gewachsen. Die hohe Verschuldung und politische Turbulenzen schrecken Anleger aber ab. Zudem bedrohen die US-Strafzölle Brasiliens Stahlindustrie. Gegen den Staatschef Temer wird ermittelt. Bei den Präsidentschaftswahlen im Oktober könnte Lula da Silva erneut triumphieren, allerdings ist er wegen Korruption zu einer Haftstrafe verurteilt. : Kursverlauf am Börsenplatz XRATE für den Zeitraum 1 Jahr

Brasilianischer Real (in US-Dollar)
Auch die brasilianische Währung ist unter die Räder geraten. Gegenüber dem Dollar hat sie in den vergangenen sechs Monaten rund 17 Prozent eingebüßt. Zwar ist Brasiliens Wirtschaft nach zwei Jahren Rezession wieder gewachsen. Die hohe Verschuldung und politische Turbulenzen schrecken Anleger aber ab. Zudem bedrohen die US-Strafzölle Brasiliens Stahlindustrie. Gegen den Staatschef Temer wird ermittelt. Bei den Präsidentschaftswahlen im Oktober könnte Lula da Silva erneut triumphieren, allerdings ist er wegen Korruption zu einer Haftstrafe verurteilt.

<strong>Südafrikanischer </strong><strong>Rand (in Euro)</strong><br/>Als fragil und von Kapitalflucht bedroht gilt auch Südafrika. Heute sackte der Rand zum Dollar zeitweise um rund zehn Prozent ab auf den tiefsten Stand seit Mitte 2016. Doch auch hier wie in den meisten anderen Schwellenländern ist die lokale Politik Hauptursache der Probleme. Nachdem die Ablösung von Präsident Jacob Zuma durch Cyril Ramaphosa für Erleichterung sorgte, sind die alten Probleme wieder in den Vordergrund gerückt. Die Wirtschaftsleistung ist im ersten Quartal so stark gesunken wie seit neun Jahren nicht mehr. Der neue Staatspräsident Ramaphosa hat versprochen, das Wachstum zu steigern und die hohe Arbeitslosigkeit zu verringern. Südafrika wurde lange von politischen Skandalen und einer um sich greifenden Korruption heimgesucht. : Kursverlauf am Börsenplatz XRATE für den Zeitraum 1 Jahr

Südafrikanischer Rand (in Euro)
Als fragil und von Kapitalflucht bedroht gilt auch Südafrika. Heute sackte der Rand zum Dollar zeitweise um rund zehn Prozent ab auf den tiefsten Stand seit Mitte 2016. Doch auch hier wie in den meisten anderen Schwellenländern ist die lokale Politik Hauptursache der Probleme. Nachdem die Ablösung von Präsident Jacob Zuma durch Cyril Ramaphosa für Erleichterung sorgte, sind die alten Probleme wieder in den Vordergrund gerückt. Die Wirtschaftsleistung ist im ersten Quartal so stark gesunken wie seit neun Jahren nicht mehr. Der neue Staatspräsident Ramaphosa hat versprochen, das Wachstum zu steigern und die hohe Arbeitslosigkeit zu verringern. Südafrika wurde lange von politischen Skandalen und einer um sich greifenden Korruption heimgesucht.

<strong>Russischer Rubel (in US-Dollar)</strong><br/>Die Investoren flüchten auch aus dem russischen Rubel, der auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren fiel. Hier sind es aktuell aber vor allem auch die angekündigten Sanktionen der USA, die auf den Kurs drücken. Hintergrund ist der Anschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter. Für diesen machen die USA und andere Staaten Russland verantwortlich. Das Land bestreitet, etwas mit dem Anschlag zu tun zu haben und bezeichnete die angedrohten Sanktionen als drakonisch und ungerechtfertigt. Die USA nannten keine Einzelheiten zu den Strafmaßnahmen, die um den 22. August herum in Kraft treten sollen.: Kursverlauf am Börsenplatz XRATE für den Zeitraum 1 Jahr

Russischer Rubel (in US-Dollar)
Die Investoren flüchten auch aus dem russischen Rubel, der auf den tiefsten Stand seit zweieinhalb Jahren fiel. Hier sind es aktuell aber vor allem auch die angekündigten Sanktionen der USA, die auf den Kurs drücken. Hintergrund ist der Anschlag auf den russischen Ex-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter. Für diesen machen die USA und andere Staaten Russland verantwortlich. Das Land bestreitet, etwas mit dem Anschlag zu tun zu haben und bezeichnete die angedrohten Sanktionen als drakonisch und ungerechtfertigt. Die USA nannten keine Einzelheiten zu den Strafmaßnahmen, die um den 22. August herum in Kraft treten sollen.

<strong>Indische Rupie (in US-Dollar)</strong><br/>Auch die indische Rupie ist in den vergangenen Monaten unter Druck geraten, und fiel heute auf ein Rekordtief. Dabei ist Indien im ersten Quartal so schnell gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens legte zwischen Januar und Ende März um 7,7 Prozent zu. Allerdings war die Wirtschaft im vergangenen Jahr zeitweise zum Stillstand gekommen, nachdem die Regierung das Bargeld eingezogen hatte. Die darauf folgende Einführung der Mehrwertsteuer führte zu einer erheblichen Belastung des Wirtschaftslebens.: Kursverlauf am Börsenplatz XRATE für den Zeitraum 1 Jahr

Indische Rupie (in US-Dollar)
Auch die indische Rupie ist in den vergangenen Monaten unter Druck geraten, und fiel heute auf ein Rekordtief. Dabei ist Indien im ersten Quartal so schnell gewachsen wie seit zwei Jahren nicht mehr. Die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens legte zwischen Januar und Ende März um 7,7 Prozent zu. Allerdings war die Wirtschaft im vergangenen Jahr zeitweise zum Stillstand gekommen, nachdem die Regierung das Bargeld eingezogen hatte. Die darauf folgende Einführung der Mehrwertsteuer führte zu einer erheblichen Belastung des Wirtschaftslebens.