Argentinischer Präsident Alberto Fernandez (M.), Stellvertreterin Cristina Fernandez de Kirchner und Horacio Rodriguez Larreta, Bürgermeister von Buenos Aires

Argentinien kommt Gläubigern etwas entgegen

Stand: 29.05.2020, 20:50 Uhr

Argentinien kommt seinen Gläubigern im Streit um einen Forderungsverzicht entgegen. Die Regierung in Buenos Aires präsentierte einen Vorschlag,, wonach die Gläubiger wohl noch etwa 41,5 Prozent ihrer Forderungen zurück bekämen. Der bisherige Vorschlag, der von den meisten Gläubiger-Gruppen abgelehnt worden war, hatte 33 Prozent Rückerstattung vorgesehen. Das einst reichste Land Südamerikas steckt in der Rezession und kämpft mit den Folgen der Coronavirus-Krise. Es kann seine Schulden nicht mehr bedienen und hatte deshalb ausländischen Gläubigern, die Anleihen halten, einen Verzicht von etwa zwei Drittel ihrer Forderungen nahegelegt.