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So beurteilen Experten die Wirecard-Aktie Stimmen

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Mainfirst hat Wirecard von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 220 auf 150 Euro gesenkt. Der Zahlungsabwickler habe mehrfach versucht, den Anschuldigungen seitens der Presse nachzugehen, sei aber nicht erfolgreich gewesen, die Sorgen der Investoren zu zerstreuen, schrieb Analyst Chandramouli Sriraman in seiner Studie. Seines Erachtens ist die einzige langfristige Lösung ein höheres Maß an Offenlegungen bezüglich seiner Kerngeschäftssegmente.

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Mainfirst hat Wirecard von "Outperform" auf "Neutral" abgestuft und das Kursziel von 220 auf 150 Euro gesenkt. Der Zahlungsabwickler habe mehrfach versucht, den Anschuldigungen seitens der Presse nachzugehen, sei aber nicht erfolgreich gewesen, die Sorgen der Investoren zu zerstreuen, schrieb Analyst Chandramouli Sriraman in seiner Studie. Seines Erachtens ist die einzige langfristige Lösung ein höheres Maß an Offenlegungen bezüglich seiner Kerngeschäftssegmente.

JPMorgan-Schriftzug, davor Shilouette einer Menschengruppe

JPMorgan
Die US-Bank JPMorgan hat die Einstufung nach der angekündigten Sonderprüfung von Vorwürfen in der Presse auf "Neutral" mit einem Kursziel von 165 Euro belassen. Analyst Sandeep Deshpande nannte diesen Schritt in einer ersten Einschätzung eine positive Entwicklung. Er sollte ein größeres Vertrauen der Investoren zur Folge haben. Für eine grundsätzliche Neubewertung der Aktien des Zahlungsdienstleisters benötige es jedoch eine große Transparenz des Unternehmens.

 Baader Bank in Unterschleißheim bei München

Baader Bank
Die Baader Bank hat die Einstufung für Wirecard nach der angekündigten Sonderprüfung von Vorwürfen in der Presse auf "Buy" mit einem Kursziel von 230 Euro belassen. Analyst Knut Woller begrüßte diese Maßnahme und erwartet hiervon endgültige Klarheit mit Blick auf die wiederholten Vorwürfe in der "Financial Times". Wirecard habe in dieser Angelegenheit aus einer defensiven Position heraus agiert, nun aber lege das Unternehmen den Vorwärtsgang ein.

DZ Bank-Turm bei Nacht

DZ Bank
Die DZ Bank hatte die Einstufung für Wirecard vor einigen Tagen angesichts der wieder erneuerten Vorwürfe hinsichtlich der Geschäftspraktiken auf "Kaufen" mit einem fairen Wert von 185 Euro belassen. Analyst Harald Schnitzer verwies in einer am vergangenen Dienstag vorgelegten Studie auf das umgehende Dementi des Zahlungsabwicklers. Die Aktie komme immer wieder durch Betrugsvorwürfe und damit Leerverkaufs-Attacken unter Druck, bisher hätten sich aber alle Vorwürfe als "haltlos" erwiesen.

HSBC-Schriftzüge

HSBC
Die britische Investmentbank HSBC hatte das Kursziel für Wirecard nach dem weiteren kritischen Bericht der "Financial Times" von 225 auf 190 Euro gesenkt, aber die Einstufung auf "Buy" belassen. Zwar sei er von den starken Fundamentaldaten Wirecards weiter überzeugt, doch die Schwankungsanfälligkeit der Aktie wolle er nun ebenfalls berücksichtigen, schrieb Analyst Antonin Baudry in seiner am vergangenen Donnerstag vorgelegten Studie. Er hält einen "Governance Day" mit Fokus auf Marktbedenken, Unternehmensführung und auf die Beziehungen zu den Partnern des Zahlungsabwicklers für hilfreich.

Bank MM Warburg in Hamburg

MM Warburg
Das Analysehaus Warburg Research hatte Wirecard trotz der neuen Vorwürfe auf "Buy" mit einem Kursziel von 230 Euro belassen. Der jüngste Artikel sei ein weiteres Kapitel in der Auseinandersetzung der Zeitung mit dem Zahlungsabwickler, schrieb Analyst Marius Fuhrberg in einer am vergangenen Mittwoch vorgelegten Studie. Er enthalte nichts substanziell Neues.

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