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Wie lukrativ sind Rüstungsaktien? Chartserie

<strong>Lockheed Martin</strong><br/>Der Auswahlindex Dow Jones US Select Aerospace & Defense hat in den vergangenen fünf Jahren jährlich 14,4 Prozent gemacht, in den letzten zehn Jahren lag der Schnitt gar bei 18,0 Prozent. Der Dow Jones legte in den vergangenen fünf Jahren dagegen nur um 9,6 Prozent zu. Ein Blick auf die Aktien lohnt sich also, wenn man sich weder um Geschäftsmodell und Branche schert.    <br/><br/>Lockheed Martin ist nach Umsatz der größte Rüstungskonzern der Welt. Allein mit dem Kampfflugzeug F-35 will der Konzern in den kommenden Jahren 400 Milliarden Dollar Umsatz generieren. Der wichtigste Lieferant des US-Militärs verdient dank der F35-Kampfflugzeuge bereits jetzt prächtig. <br/><br/>Der Nettogewinn stieg im abgelaufenen dritten Quartal 2018 auf 1,47 Milliarden Dollar von 963 Millionen vor Jahresfrist, der Umsatz legte 16 Prozent zu auf 14.31 Milliarden Dollar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Wert des Papiers mehr als verdoppelt. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Aktie mit einem Minus von rund neun Prozent allerdings schlechter gelaufen als der S&P 500, der im gleichen Zeitraum etwa zwei Prozent zugelegt hat. : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Lockheed Martin
Der Auswahlindex Dow Jones US Select Aerospace & Defense hat in den vergangenen fünf Jahren jährlich 14,4 Prozent gemacht, in den letzten zehn Jahren lag der Schnitt gar bei 18,0 Prozent. Der Dow Jones legte in den vergangenen fünf Jahren dagegen nur um 9,6 Prozent zu. Ein Blick auf die Aktien lohnt sich also, wenn man sich weder um Geschäftsmodell und Branche schert.    

Lockheed Martin ist nach Umsatz der größte Rüstungskonzern der Welt. Allein mit dem Kampfflugzeug F-35 will der Konzern in den kommenden Jahren 400 Milliarden Dollar Umsatz generieren. Der wichtigste Lieferant des US-Militärs verdient dank der F35-Kampfflugzeuge bereits jetzt prächtig.

Der Nettogewinn stieg im abgelaufenen dritten Quartal 2018 auf 1,47 Milliarden Dollar von 963 Millionen vor Jahresfrist, der Umsatz legte 16 Prozent zu auf 14.31 Milliarden Dollar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Wert des Papiers mehr als verdoppelt. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Aktie mit einem Minus von rund neun Prozent allerdings schlechter gelaufen als der S&P 500, der im gleichen Zeitraum etwa zwei Prozent zugelegt hat.

Wie lukrativ sind Rüstungsaktien? Chartserie

<strong>Lockheed Martin</strong><br/>Der Auswahlindex Dow Jones US Select Aerospace & Defense hat in den vergangenen fünf Jahren jährlich 14,4 Prozent gemacht, in den letzten zehn Jahren lag der Schnitt gar bei 18,0 Prozent. Der Dow Jones legte in den vergangenen fünf Jahren dagegen nur um 9,6 Prozent zu. Ein Blick auf die Aktien lohnt sich also, wenn man sich weder um Geschäftsmodell und Branche schert.    <br/><br/>Lockheed Martin ist nach Umsatz der größte Rüstungskonzern der Welt. Allein mit dem Kampfflugzeug F-35 will der Konzern in den kommenden Jahren 400 Milliarden Dollar Umsatz generieren. Der wichtigste Lieferant des US-Militärs verdient dank der F35-Kampfflugzeuge bereits jetzt prächtig. <br/><br/>Der Nettogewinn stieg im abgelaufenen dritten Quartal 2018 auf 1,47 Milliarden Dollar von 963 Millionen vor Jahresfrist, der Umsatz legte 16 Prozent zu auf 14.31 Milliarden Dollar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Wert des Papiers mehr als verdoppelt. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Aktie mit einem Minus von rund neun Prozent allerdings schlechter gelaufen als der S&P 500, der im gleichen Zeitraum etwa zwei Prozent zugelegt hat. : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Lockheed Martin
Der Auswahlindex Dow Jones US Select Aerospace & Defense hat in den vergangenen fünf Jahren jährlich 14,4 Prozent gemacht, in den letzten zehn Jahren lag der Schnitt gar bei 18,0 Prozent. Der Dow Jones legte in den vergangenen fünf Jahren dagegen nur um 9,6 Prozent zu. Ein Blick auf die Aktien lohnt sich also, wenn man sich weder um Geschäftsmodell und Branche schert.    

Lockheed Martin ist nach Umsatz der größte Rüstungskonzern der Welt. Allein mit dem Kampfflugzeug F-35 will der Konzern in den kommenden Jahren 400 Milliarden Dollar Umsatz generieren. Der wichtigste Lieferant des US-Militärs verdient dank der F35-Kampfflugzeuge bereits jetzt prächtig.

Der Nettogewinn stieg im abgelaufenen dritten Quartal 2018 auf 1,47 Milliarden Dollar von 963 Millionen vor Jahresfrist, der Umsatz legte 16 Prozent zu auf 14.31 Milliarden Dollar. In den vergangenen fünf Jahren hat sich der Wert des Papiers mehr als verdoppelt. In den vergangenen zwölf Monaten ist die Aktie mit einem Minus von rund neun Prozent allerdings schlechter gelaufen als der S&P 500, der im gleichen Zeitraum etwa zwei Prozent zugelegt hat.

<strong>Boeing</strong><br/>Boeing ist der zweitgrößte Rüstungskonzern der Welt. Das Unternehmen hatte zuletzt von der US-Luftwaffe einen Milliardenauftrag für Trainingsmaschinen erhalten und setzte sich damit gegen Lockheed Martin durch. Fast 17 Prozent hat die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten zugelegt. : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Boeing
Boeing ist der zweitgrößte Rüstungskonzern der Welt. Das Unternehmen hatte zuletzt von der US-Luftwaffe einen Milliardenauftrag für Trainingsmaschinen erhalten und setzte sich damit gegen Lockheed Martin durch. Fast 17 Prozent hat die Aktie in den vergangenen zwölf Monaten zugelegt.

<strong>Raytheon</strong><br/>Der US-Konzern Raytheon ist spezialisiert auf Radarsysteme, Hightech-Raketen und Raketenabwehrsysteme und belegte 2016 den dritten Rang unter den Rüstungskonzernen. Das bekannteste Waffensystem, an dessen Entwicklung Raytheon gemeinsam mit Lockheed beteiligt war, ist das Raketenabwehrsystem Patriot. Ähnlich wie bei Lockheed ist die Fünfjahresperformance mit einem Plus von fast 100 Prozent ausgesprochen gut. Allein im vergangenen Monat ging es indes um fast zehn Prozent abwärts.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Raytheon
Der US-Konzern Raytheon ist spezialisiert auf Radarsysteme, Hightech-Raketen und Raketenabwehrsysteme und belegte 2016 den dritten Rang unter den Rüstungskonzernen. Das bekannteste Waffensystem, an dessen Entwicklung Raytheon gemeinsam mit Lockheed beteiligt war, ist das Raketenabwehrsystem Patriot. Ähnlich wie bei Lockheed ist die Fünfjahresperformance mit einem Plus von fast 100 Prozent ausgesprochen gut. Allein im vergangenen Monat ging es indes um fast zehn Prozent abwärts.

<strong>BAE Systems</strong><br/>Der britische Konzern belegt global den vierten Rang und ist das größte europäische Rüstungsunternehmen. Das Kerngeschäft von BAE besteht aus einer Palette von Produkten für Luft-, Land- und Seestreitkräfte, unter anderem Kampf- und Aufklärungsflugzeuge. Aber auch gepanzerte Kampffahrzeuge sind im Sortiment.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

BAE Systems
Der britische Konzern belegt global den vierten Rang und ist das größte europäische Rüstungsunternehmen. Das Kerngeschäft von BAE besteht aus einer Palette von Produkten für Luft-, Land- und Seestreitkräfte, unter anderem Kampf- und Aufklärungsflugzeuge. Aber auch gepanzerte Kampffahrzeuge sind im Sortiment.

<strong>Northrop Grumman</strong><br/>Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman auf Platz fünf verkauft unter anderem Drohnen, Raketen- und Flugabwehrsysteme. Das Unternehmen hatte Umsatz und Gewinn im dritten Quartal 2018 deutlich gesteigert. Die Erlöse erhöhten sich um 23 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar, der Nettogewinn schnellte um 41 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar nach oben. In den vergangenen fünf Jahren legte die Aktie in New York um mehr als 140 Prozent zu. Der Chart zeigt die Entwicklung in Euro.   : Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Northrop Grumman
Der US-Rüstungskonzern Northrop Grumman auf Platz fünf verkauft unter anderem Drohnen, Raketen- und Flugabwehrsysteme. Das Unternehmen hatte Umsatz und Gewinn im dritten Quartal 2018 deutlich gesteigert. Die Erlöse erhöhten sich um 23 Prozent auf 8,1 Milliarden Dollar, der Nettogewinn schnellte um 41 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar nach oben. In den vergangenen fünf Jahren legte die Aktie in New York um mehr als 140 Prozent zu. Der Chart zeigt die Entwicklung in Euro.  

<strong>Airbus</strong><br/>Rang sieben auf der globalen Liste belegt Airbus, in Europa recht es für den zweiten Platz. Airbus baut am Eurofighter Typhoon mit, als ein Sorgenkind des Konzerns gilt das Transportflugzeug A400M. Wegen technischer Mängel und Problemen bei der Auslieferung geriet der Frachtflieger immer wieder in die Kritik.: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Airbus
Rang sieben auf der globalen Liste belegt Airbus, in Europa recht es für den zweiten Platz. Airbus baut am Eurofighter Typhoon mit, als ein Sorgenkind des Konzerns gilt das Transportflugzeug A400M. Wegen technischer Mängel und Problemen bei der Auslieferung geriet der Frachtflieger immer wieder in die Kritik.

<strong>Leonardo</strong><br/>Nur wer langfristig in Leonardo-Aktien investiert ist, hat Rendite eingefahren. Im Verlauf der vergangenen zwölf Monate büßte das italienische Unternehmen, das Helikopter, Flugzeuge, Raketen, Panzerfahrzeuge, Torpedos und Schiffsgeschütze baut und entwickelt, rund 20 Prozent des Börsenwerts ein.  : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Leonardo
Nur wer langfristig in Leonardo-Aktien investiert ist, hat Rendite eingefahren. Im Verlauf der vergangenen zwölf Monate büßte das italienische Unternehmen, das Helikopter, Flugzeuge, Raketen, Panzerfahrzeuge, Torpedos und Schiffsgeschütze baut und entwickelt, rund 20 Prozent des Börsenwerts ein.  

<strong>Thales</strong><br/>Thales ist ein französischer Konzern und Zulieferer für die Luftfahrt und Rüstungsindustrie. Das Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des Jahres den Umsatz um 6,2 Prozent auf 10,87 Milliarden Euro gesteigert. Der Auftragseingang kletterte dank Bestellungen vom französischen Militär und der Londoner U-Bahn um sieben Prozent auf 9,468 Milliarden Dollar. In den vergangenen zwölf Monaten kletterte der Börsenwert um rund ein Viertel. : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 1 Jahr

Thales
Thales ist ein französischer Konzern und Zulieferer für die Luftfahrt und Rüstungsindustrie. Das Unternehmen hat in den ersten neun Monaten des Jahres den Umsatz um 6,2 Prozent auf 10,87 Milliarden Euro gesteigert. Der Auftragseingang kletterte dank Bestellungen vom französischen Militär und der Londoner U-Bahn um sieben Prozent auf 9,468 Milliarden Dollar. In den vergangenen zwölf Monaten kletterte der Börsenwert um rund ein Viertel.

<strong>Rheinmetall</strong><br/>Die Rheinmetall-Aktie büßte in den vergangenen zwölf Monaten hingegen etwa ein Viertel des Börsenwerts ein. Dabei schob das Rüstungs-Geschäft den Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres an. Bei stagnierenden Erlösen in Höhe von rund 4,1 Milliarden Euro stieg das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten um 21 Millionen auf 252 Millionen Euro. Sieben Millionen davon steuerte die Autozulieferung bei, 15 Millionen Euro das Rüstungsgeschäft. "Wir profitieren bei Defence vom wachsenden Nachholbedarf bei der Ausrüstung der Bundeswehr und vom militärischen Modernisierungsbedarf in vielen Ländern weltweit", erklärte Firmenchef Armin Papperger.<br/><br/><em>Mehr zum Thema: </em><a href="" externalId="64eb38fb-629e-4f32-a075-7327ec379a5e"><em>Goldgräberstimmung bei Europas Rüstungsschmieden</em></a>: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum 1 Jahr

Rheinmetall
Die Rheinmetall-Aktie büßte in den vergangenen zwölf Monaten hingegen etwa ein Viertel des Börsenwerts ein. Dabei schob das Rüstungs-Geschäft den Gewinn in den ersten neun Monaten des Jahres an. Bei stagnierenden Erlösen in Höhe von rund 4,1 Milliarden Euro stieg das operative Ergebnis in den ersten neun Monaten um 21 Millionen auf 252 Millionen Euro. Sieben Millionen davon steuerte die Autozulieferung bei, 15 Millionen Euro das Rüstungsgeschäft. "Wir profitieren bei Defence vom wachsenden Nachholbedarf bei der Ausrüstung der Bundeswehr und vom militärischen Modernisierungsbedarf in vielen Ländern weltweit", erklärte Firmenchef Armin Papperger.

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