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Wen Citron Research am Haken hat Auszüge aus dem Sündenregister

<b>FleetCor an der NYSE</b><br />Die derzeit aktuellste Verkaufsempfehlung ist die für den Tankkartenanbieter FleetCor. Eigentlich eine harmlose Sache, könnte man meinen, denn mit einer Tankkarte, vergleichbar mit einer Kreditkarte, können beispielsweise Fahrzeugflotten Rabatte bei großen Tankstellenbetreibern und FleetCor-Kunden erzielen und dadurch effektiver gemanagt werden. Auch Privatkunden können sich eine solche Karte zulegen. Das Ganze aber gegen eine Gebühr, versteht sich. Und diese Gebühren haben es in sich, oftmals sorgt der Blick auf die Abrechnung für Entsetzen bei den Kunden. Diese könnten die diversen Gebühren, Versäumniszuschläge oder Sondergebühren oftmals gar nicht fassen, behauptet Citron in seinem neuesten Research. "Junk fees", zu deutsch etwa "Gebühren für Schrott" und schlichtweg "Abzocke" wirft Andrew Left dem Unternehmen vor - und das alles bei einem angeblich unterirdischen Kundenservice. FleetCor-Gebühren sind zudem auch im Branchenvergleich astronomisch. An der Börse kommt das nicht gut an, die Aktie steht derzeit in der Nähe ihres Jahrestiefs bei 138 Dollar. Das Citron-Kursziel liegt bei 80 Dollar.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

FleetCor an der NYSE
Die derzeit aktuellste Verkaufsempfehlung ist die für den Tankkartenanbieter FleetCor. Eigentlich eine harmlose Sache, könnte man meinen, denn mit einer Tankkarte, vergleichbar mit einer Kreditkarte, können beispielsweise Fahrzeugflotten Rabatte bei großen Tankstellenbetreibern und FleetCor-Kunden erzielen und dadurch effektiver gemanagt werden. Auch Privatkunden können sich eine solche Karte zulegen. Das Ganze aber gegen eine Gebühr, versteht sich. Und diese Gebühren haben es in sich, oftmals sorgt der Blick auf die Abrechnung für Entsetzen bei den Kunden. Diese könnten die diversen Gebühren, Versäumniszuschläge oder Sondergebühren oftmals gar nicht fassen, behauptet Citron in seinem neuesten Research. "Junk fees", zu deutsch etwa "Gebühren für Schrott" und schlichtweg "Abzocke" wirft Andrew Left dem Unternehmen vor - und das alles bei einem angeblich unterirdischen Kundenservice. FleetCor-Gebühren sind zudem auch im Branchenvergleich astronomisch. An der Börse kommt das nicht gut an, die Aktie steht derzeit in der Nähe ihres Jahrestiefs bei 138 Dollar. Das Citron-Kursziel liegt bei 80 Dollar.

Wen Citron Research am Haken hat Auszüge aus dem Sündenregister

<b>FleetCor an der NYSE</b><br />Die derzeit aktuellste Verkaufsempfehlung ist die für den Tankkartenanbieter FleetCor. Eigentlich eine harmlose Sache, könnte man meinen, denn mit einer Tankkarte, vergleichbar mit einer Kreditkarte, können beispielsweise Fahrzeugflotten Rabatte bei großen Tankstellenbetreibern und FleetCor-Kunden erzielen und dadurch effektiver gemanagt werden. Auch Privatkunden können sich eine solche Karte zulegen. Das Ganze aber gegen eine Gebühr, versteht sich. Und diese Gebühren haben es in sich, oftmals sorgt der Blick auf die Abrechnung für Entsetzen bei den Kunden. Diese könnten die diversen Gebühren, Versäumniszuschläge oder Sondergebühren oftmals gar nicht fassen, behauptet Citron in seinem neuesten Research. "Junk fees", zu deutsch etwa "Gebühren für Schrott" und schlichtweg "Abzocke" wirft Andrew Left dem Unternehmen vor - und das alles bei einem angeblich unterirdischen Kundenservice. FleetCor-Gebühren sind zudem auch im Branchenvergleich astronomisch. An der Börse kommt das nicht gut an, die Aktie steht derzeit in der Nähe ihres Jahrestiefs bei 138 Dollar. Das Citron-Kursziel liegt bei 80 Dollar.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

FleetCor an der NYSE
Die derzeit aktuellste Verkaufsempfehlung ist die für den Tankkartenanbieter FleetCor. Eigentlich eine harmlose Sache, könnte man meinen, denn mit einer Tankkarte, vergleichbar mit einer Kreditkarte, können beispielsweise Fahrzeugflotten Rabatte bei großen Tankstellenbetreibern und FleetCor-Kunden erzielen und dadurch effektiver gemanagt werden. Auch Privatkunden können sich eine solche Karte zulegen. Das Ganze aber gegen eine Gebühr, versteht sich. Und diese Gebühren haben es in sich, oftmals sorgt der Blick auf die Abrechnung für Entsetzen bei den Kunden. Diese könnten die diversen Gebühren, Versäumniszuschläge oder Sondergebühren oftmals gar nicht fassen, behauptet Citron in seinem neuesten Research. "Junk fees", zu deutsch etwa "Gebühren für Schrott" und schlichtweg "Abzocke" wirft Andrew Left dem Unternehmen vor - und das alles bei einem angeblich unterirdischen Kundenservice. FleetCor-Gebühren sind zudem auch im Branchenvergleich astronomisch. An der Börse kommt das nicht gut an, die Aktie steht derzeit in der Nähe ihres Jahrestiefs bei 138 Dollar. Das Citron-Kursziel liegt bei 80 Dollar.

<b>TransDigm Group an der NYSE</b><br />Spätestens seit Citron das Geschäftsmodell des Flugzeugzulieferers TransDigm aus Cleveland anprangerte, geht es bei der Aktie deutlich unruhiger zu. Die hochverschuldete und verschachtelte Firma ist ein Konglomerat zusammengekaufter Firmen, die ihre Produkte unter anderem an das US-Militär verkaufen. Als "verkappten Monopolisten" bezeichnete jüngst das kalifornische Kongressmitglied Ro Khanna das Unternehmen. Kern der Vorwürfe ist, dass TransDigm diese Stellung ausnutzt, um zu völlig überhöhten Preisen anzubieten und damit die öffentliche Hand zu übervorteilen. Das Unternehmen selbst spricht davon, dass man bei rund 80 Prozent der angebotenen Produkte einziger Anbieter sei. Da kann es schon mal vorkommen, dass sich die Preise für bestimmte Flugzeugteile über Nacht vervielfachen. Eine Preistreiberei, die Citron schon im Falle des Pharmakonglomerats Valeant aufdeckte. Andrew Left und seine Analysten sprechen davon, dass die Regierung ausgebeutet und betrogen wird.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

TransDigm Group an der NYSE
Spätestens seit Citron das Geschäftsmodell des Flugzeugzulieferers TransDigm aus Cleveland anprangerte, geht es bei der Aktie deutlich unruhiger zu. Die hochverschuldete und verschachtelte Firma ist ein Konglomerat zusammengekaufter Firmen, die ihre Produkte unter anderem an das US-Militär verkaufen. Als "verkappten Monopolisten" bezeichnete jüngst das kalifornische Kongressmitglied Ro Khanna das Unternehmen. Kern der Vorwürfe ist, dass TransDigm diese Stellung ausnutzt, um zu völlig überhöhten Preisen anzubieten und damit die öffentliche Hand zu übervorteilen. Das Unternehmen selbst spricht davon, dass man bei rund 80 Prozent der angebotenen Produkte einziger Anbieter sei. Da kann es schon mal vorkommen, dass sich die Preise für bestimmte Flugzeugteile über Nacht vervielfachen. Eine Preistreiberei, die Citron schon im Falle des Pharmakonglomerats Valeant aufdeckte. Andrew Left und seine Analysten sprechen davon, dass die Regierung ausgebeutet und betrogen wird.

<b>Motorola Solutions an der NYSE</b><br />Wer kennt ihn nicht, den Markennamen Motorola. Aber nach der Aufspaltung des Konzerns im Jahre 2011 wird aktuell nur noch Motorola Solutions an der Börse gehandelt. Eine Erfolgsgeschichte, wie der Blick auf den Chart zeigt, allerdings unter Schwankungen. Bei aktuell 85,92 Dollar steht die Aktie an der NYSE nahe ihrem Rekordstand. Citron Reserach ist seit Februar mit einem Preisziel von 45 Dollar unterwegs, was die Schwankungen teilweise erklärt. Zur Begründüng heißt es, dass Motorola Solutions in den USA für ihre Produkte, Pager, Empfänger oder Funkgeräte für Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Krankenwagen oder die Polizei, völlig überhöhte Preise verlangt. Mehr noch, die angebotene Technik mache es nahezu unmöglich, zu anderen Anbietern zu wechseln. Betrug an der öffentlichen Hand, so auch hier der Vorwurf. So liegt die Bruttomarge für die angebotenen Handset-Geräte in den USA bei 83,6 Prozent, in Europa hingegen nur bei rund neun Prozent.: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 1 Jahr

Motorola Solutions an der NYSE
Wer kennt ihn nicht, den Markennamen Motorola. Aber nach der Aufspaltung des Konzerns im Jahre 2011 wird aktuell nur noch Motorola Solutions an der Börse gehandelt. Eine Erfolgsgeschichte, wie der Blick auf den Chart zeigt, allerdings unter Schwankungen. Bei aktuell 85,92 Dollar steht die Aktie an der NYSE nahe ihrem Rekordstand. Citron Reserach ist seit Februar mit einem Preisziel von 45 Dollar unterwegs, was die Schwankungen teilweise erklärt. Zur Begründüng heißt es, dass Motorola Solutions in den USA für ihre Produkte, Pager, Empfänger oder Funkgeräte für Einsatzkräfte wie Feuerwehr, Krankenwagen oder die Polizei, völlig überhöhte Preise verlangt. Mehr noch, die angebotene Technik mache es nahezu unmöglich, zu anderen Anbietern zu wechseln. Betrug an der öffentlichen Hand, so auch hier der Vorwurf. So liegt die Bruttomarge für die angebotenen Handset-Geräte in den USA bei 83,6 Prozent, in Europa hingegen nur bei rund neun Prozent.

<b>Express Scripts an der Nasdaq</b><br />Das amerikanische Gesundheitswesen ist ein sehr komplexes Gebilde, in dem Krankenversicherer, Hersteller, Apotheken und Gesundheitsdienstleister sich tummeln. Express Scripts ist ein solcher Dienstleister, auch Pharmacy Benefit Manager genannt (PBM). Dieser soll zwischen den Beteiligten im System vermitteln und dabei die Interessen der Millionen Versicherten vertreten, etwa durch die Aushandlung von Rabatten. Ein System, bei dem in Zeiten einer alternden Bevölkerung und wachsender Ausgaben für Gesundheit Schiebereien Tür und Tor geöffnet sind. Pharmafirmen zahlen den PBMs nämlich viel Geld, um mit ihren Produkten auf deren Kauflisten zu bleiben. Express Scripts ist einer der größten PBMs in den USA. Sollten die exzessiven Rabatte fallen oder geringer ausfallen, drohen empfindliche Gewinneinbußen. Ein hochpolitisches Thema, das auch die Börse erkannt hat. Von Kursen bei fast 74 Dollar im November ist das Papier bis auf aktuell 56 Dollar abgestürzt. Citron-Kursziel: 45 Dollar.: Kursverlauf am Börsenplatz Nasdaq für den Zeitraum 1 Jahr

Express Scripts an der Nasdaq
Das amerikanische Gesundheitswesen ist ein sehr komplexes Gebilde, in dem Krankenversicherer, Hersteller, Apotheken und Gesundheitsdienstleister sich tummeln. Express Scripts ist ein solcher Dienstleister, auch Pharmacy Benefit Manager genannt (PBM). Dieser soll zwischen den Beteiligten im System vermitteln und dabei die Interessen der Millionen Versicherten vertreten, etwa durch die Aushandlung von Rabatten. Ein System, bei dem in Zeiten einer alternden Bevölkerung und wachsender Ausgaben für Gesundheit Schiebereien Tür und Tor geöffnet sind. Pharmafirmen zahlen den PBMs nämlich viel Geld, um mit ihren Produkten auf deren Kauflisten zu bleiben. Express Scripts ist einer der größten PBMs in den USA. Sollten die exzessiven Rabatte fallen oder geringer ausfallen, drohen empfindliche Gewinneinbußen. Ein hochpolitisches Thema, das auch die Börse erkannt hat. Von Kursen bei fast 74 Dollar im November ist das Papier bis auf aktuell 56 Dollar abgestürzt. Citron-Kursziel: 45 Dollar.

<b>Valeant Pharma an der NYSE</b><br />Der Fall des Pharmakonzerns Valeant ist der wohl spektakulärste für Citron Research. Dieser kam im Jahr 2015 ins Rollen. Ein Multimilliarden-Dollar-Betrug, bei dem Medikamentenpreise und -mengen von Verantwortlichen mit Hilfe des hauseigenen Pharmahändlers Philidor manipuliert wurden. Ausgangspunkt für Citron war die Klage der kleinen kalifornischen Onlineapotheke R&O. Diese wehrte sich gegen eine aus heiterem Himmel von Valeant abgeschickte Forderung über mehr als 60 Millionen Dollar, ohne dass R&O jemals direkt mit Valeant zusammengearbeitet hätte. Dafür aber mit Philidor, dem obskuren Pharmahändler von Valeant, ohne über dessen Zugehörigkeit zum Konzern gewusst zu haben. Zuletzt wurden der Valeant-Verantwortliche Gary Tanner und der Philidor-Chef Andrew Davenport wegen Betrugs und Geldwäscheverdachts verhaftet. Der Valeant-Kurs ist mittlerweile vom Hoch im Jahr 2015 bei 240 Dollar auf knapp zehn Dollar gefallen. Viel mehr dürfte für einen Short Seller wohl nicht gehen.<br/><br/><em>Mehr zum Thema: </em><a href="" externalId="dff57efa-0c5b-4561-aa9e-293ed2b6793d"><em>Andrew Left - der Mann, vor dem die Wall Street zittert</em></a>: Kursverlauf am Börsenplatz Nyse für den Zeitraum 2 Jahre

Valeant Pharma an der NYSE
Der Fall des Pharmakonzerns Valeant ist der wohl spektakulärste für Citron Research. Dieser kam im Jahr 2015 ins Rollen. Ein Multimilliarden-Dollar-Betrug, bei dem Medikamentenpreise und -mengen von Verantwortlichen mit Hilfe des hauseigenen Pharmahändlers Philidor manipuliert wurden. Ausgangspunkt für Citron war die Klage der kleinen kalifornischen Onlineapotheke R&O. Diese wehrte sich gegen eine aus heiterem Himmel von Valeant abgeschickte Forderung über mehr als 60 Millionen Dollar, ohne dass R&O jemals direkt mit Valeant zusammengearbeitet hätte. Dafür aber mit Philidor, dem obskuren Pharmahändler von Valeant, ohne über dessen Zugehörigkeit zum Konzern gewusst zu haben. Zuletzt wurden der Valeant-Verantwortliche Gary Tanner und der Philidor-Chef Andrew Davenport wegen Betrugs und Geldwäscheverdachts verhaftet. Der Valeant-Kurs ist mittlerweile vom Hoch im Jahr 2015 bei 240 Dollar auf knapp zehn Dollar gefallen. Viel mehr dürfte für einen Short Seller wohl nicht gehen.

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