Zwei Mitarbeiter im Biologics Reinraum der Wacker Chemie in Jena

Wacker Chemie: Korrektur um 750 Millionen Euro

Stand: 06.12.2019, 07:50 Uhr

Die anhaltend düsteren Aussichten für das Geschäft mit Silizium für Solaranlagen reißen den Münchner Chemiekonzern Wacker Chemie in diesem Jahr voraussichtlich tief in die roten Zahlen. Das Familienunternehmen muss rund 750 Millionen Euro auf den Wert seiner Produktionsanlagen für Polysilizium abschreiben, wie Wacker Chemie am Donnerstag mitteilte. Unter dem Strich erwartet das SDax-Unternehmen jetzt ein negatives Jahresergebnis "von etwa dem gleichen Betrag".

Die Preise für Solarsilizium sind im Keller, weil China einerseits weniger neue Anlagen baut als erwartet und die dortigen Hersteller andererseits den Markt mit billigem Solarsilizium überschwemmen.