VW-Chef Herbert Diess (l.) und Ford-Boss Jim Hackett

VW will nun wohl doch in Ford-Tochter investieren

Stand: 26.02.2019, 17:13 Uhr

Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
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Der VW-Konzern will sich laut einem Pressebericht an der Ford-Tochter Argo für selbstfahrende Autos beteiligen. Nach monatelangen Gesprächen erwägen die Wolfsburger, sich mit 600 Millionen Dollar direkt an Argo zu beteiligen und zusätzliche rund 1,1 Milliarden Dollar an Betriebskapital einzubringen, berichtet das "Wall Street Journal". Die Gespräche seien kompliziert, machten aber gute Fortschritte. Allerdings könnten sie auch noch scheitern. VW hatte mit Ford zuletzt eine Allianz bei leichten Nutzfahrzeugen beschlossen.

Zudem plant VW eine neue Marke für China. Die Wolfsburger wollen im September mit ihrem chinesischen Partner FAW die Marke "Jetta" an den Start bringen. Die Fahrzeuge sollen je nach Modell zwischen knapp unter 10.000 Euro bis 15.000 Euro kosten. Jetta soll in das bislang von lokalen Herstellern wie Geely, Chery, BYD oder Changang beherrschte Segment günstiger Fahrzeuge vordringen.