VW-Logo

Große Ziele VW: Mehr Umsatz, mehr Ergebnis, mehr Dividende

Stand: 20.11.2017, 14:27 Uhr

Der Volkswagen-Konzern lässt die Abgasaffäre immer weiter hinter sich. Die bereits angekündigten gewaltigen Investitionen sollen sich auch für die Aktionäre lohnen.

Bis zum Jahr 2020 will Volkswagen seinen Umsatz um mehr als 25 Prozent im Vergleich zum vergangenen Jahr steigern. Bisher hatte der Konzern nur mehr als 20 Prozent Wachstum in Aussicht gestellt.

Auch der Vorsteuergewinn der Wolfsburger soll höher als bisher gedacht ausfallen: Bis 2020 wird ein Plus von mindestens 30 Prozent erwartet. Davor war das Wachstum bei mindestens 25 Prozent angekündigt worden.

Voller Optimismus

Zum einen rechnen die Wolfsburger jetzt damit, dass sich die Pkw-Märkte in den Schwellenländern Brasilien, Russland und Indien stärker als bisher erwartet erholen. In Nordamerika und Europa sei ebenfalls mit mehr Absatz zu rechnen, erklärte Vertriebschef Fred Kappler. Zudem seien mittlerweile mehr SUV und Elektrofahrzeuge geplant, die den Absatz ankurbelten. Zudem sollen auch Kostensenkungen helfen.

Mehr Dividende

Das alles soll auch zu einer höheren Dividenden-Ausschüttungsquote führen. Diese soll gemessen am Überschuss innerhalb von fünf auf 30 Prozent steigern - nach 20 Prozent im vergangenen Jahr.

VW hatte erst vor wenigen Tagen bekannt gegeben, dass in die Entwicklung von Elektroautos, autonomem Fahren, neuen Mobilitätsdiensten und Digitalisierung von 2018 bis 2022 mehr als 34 Milliarden Euro fließen sollen. Volkswagen peilt an, dass bis 2025 jedes vierte Fahrzeug des Konzerns batterieelektrisch angetrieben sein soll. Das könnten je nach Marktentwicklung bis zu drei Millionen Elektroautos jährlich sein.

Die im Dax notierten VW-Vorzugsaktien legten auf Xetra um bis zu vier Prozent auf 165,25 Euro zu - der höchste Stand seit dem Bekanntwerden der Abgasaffäre.

ME