Blauer Getreidewaggon von VTG

VTG-Übernahme vor dem Abschluss

Stand: 05.11.2018, 19:42 Uhr

Der Weg für die Übernahme des Schienenlogistik-Konzerns VTG durch einen Infrastrukturfonds der US-Bank Morgan Stanley ist praktisch frei. Ein unabhängiger Gutachter habe bestätigt, dass das Hamburger Unternehmen in Russland keine Geschäfte mit Partnern macht, gegen die die USA Sanktionen verhängt haben, teilte Morgan Stanley Infrastructure Partners am Montag mit.

Der Morgan-Stanley-Fonds verfügt inzwischen über knapp 58 Prozent der Anteile an dem Waggonvermieter. Er hatte dem Hamburger Milliardär Klaus-Michael Kühne seine 20-prozentige VTG-Beteiligung abgekauft. Die übrigen Aktionäre haben noch bis zum 16. November Zeit, sich zu entscheiden, ob sie ihre Anteile abgeben wollen oder nicht. Morgan Stanley war bereits vorher mit 29 Prozent an der VTG beteiligt und hatte das Übernahmeangebot über 53 Euro je Aktie nicht mit einer Mindestschwelle versehen.