Voestalpine Stahlwerk in Donawitz

Voestalpine rutscht in die roten Zahlen

Stand: 06.02.2020, 10:51 Uhr

Eine schwächere Nachfrage der Automobilindustrie sowie hohe Eisenerzpreise bei gleichzeitig niedrigen Stahlpreisen haben die Linzer Voestalpine in die Verlustzone gedrückt. Unter dem Strich fiel in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahres 2019/20 ein Verlust von 160,0 Millionen Euro an, nach einem Gewinn von 281,3 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Der Konjunkturrückgang in den wichtigsten Märkten und Branchen sowie Sonderabschreibungen hätten sich deutlich negativ auf das Ergebnis im dritten Quartal ausgewirkt, sagte Konzernchef Herbert Eibensteiner, der Anfang Juli das Ruder vom langjährigen Firmenboss Wolfgang Eder übernommen hatte, am Donnerstag.

Voestalpine will mit einem Kostensenkungsprogramm gegensteuern. Die Auswirkungen des Coronavirus seien noch nicht absehber. Die Österreicher betreiben neun Werke im Reich der Mitte.