Vestas in der Gewinnflaute

Stand: 05.05.2020, 09:03 Uhr

Der weltgrößte Windturbinenbauer hat überraschend zum Jahresauftakt einen operativen Verlust vor Sondereinflüssen von 54 Millionen Euro verbucht. Analysten hatten dagegen mit einem Gewinn von 91 Millionen Euro gerechnet. Als Grund für das Minus nannte der Vorstand Lieferengpässe infolge der Corona-Krise sowie weniger auskömmliche Aufträge. Konzernchef Henrik Andersen betonte aber, die Nachfrage nach Windenergie sei trotz Covid stark. So habe die Firma im ersten Quartal einen Rekordauftragsbestand von über 34 Milliarden Euro verbucht. Wegen der unsicheren Aussichten infolge der Pandemie setzte Andersen seine Jahresziele allerdings aus.