UPS-Mitarbeiter trägt einen Stapel Pakete

Umsatz klettert, Gewinn fällt Rentenverpflichtungen zehren an UPS

Stand: 31.01.2019, 13:29 Uhr

UPS hat im Weihnachtsgeschäft so viele Pakete ausgeliefert wie nie zuvor. Trotzdem musste der US-Paketdienst im letzten Quartal einen Gewinnverlust hinnehmen. Vor allem die Pensionskosten machten UPS zu schaffen.

Die höheren Kosten bei der Altersversorgung seiner Beschäftigten brachten United Parcel Service (UPS) 2018 einen Rückgang des Gewinns ein. Einige Milliarden mehr musste der US-Paketdienst hinlegen. Der Nettogewinn im vierten Quartal sank deshalb um zwei Prozent auf 4,8 Milliarden US-Dollar.

Seinen Umsatz konnte UPS dank wachsender Paketmengen und höherer Portogebühren hingegen steigern, um acht Prozent auf 71,9 Milliarden Dollar. Ohne die hohen Pensionslasten hätte auch der Nettogewinn um ein Fünftel zugelegt. Damit übertraf der Paketdienstleister die Erwartungen von Analysten. Unter dem Strich brach der Gewinn jedoch um die Hälfte auf 453 Millionen Dollar ein.

Gewinn je Aktie soll steigen

Finanzchef Richard Peretz sprach von einer guten Entwicklung in einem schwierigen Umfeld. Im laufenden Jahr will die UPS-Führung den bereinigten Gewinn je Aktie von zuletzt 7,24 Dollar auf 7,45 bis 7,75 Dollar steigern. Der Mittelpunkt der Spanne liegt allerdings unter der durchschnittlichen Erwartung von Analysten. Im Dezember hatte eine Gewinnwarnung des Konkurrenten Fedex auch Befürchtungen um die Geschäftsaussichten für UPS ausgelöst.

Die Anleger reagierten positiv auf die Quartalszahlen, die UPS am Donnerstag präsentierte. Die Aktie stieg vorbörslich um knapp vier Prozent an.

mgo