Zentrale der Axel Springer SE

Über 40 Prozent von Axel Springer gehören jetzt KKR

Stand: 26.08.2019, 08:45 Uhr

Der US-Finanzinvestor KKR hat sich beim Berliner Medienkonzern Axel Springer mit seinem Übernahmeangebot mehr als 40 Prozent der Aktien gesichert. Rund 45,9 Millionen Axel-Springer-Aktien seien bis zum 21. August zur Übernahme angedient worden, was einen einem Anteil von etwa 42,5 Prozent der ausstehenden Aktien entspreche, teilte KKR am Montag mit. Die Mindestannahmeschwelle von 20 Prozent wurde damit deutlich überschritten.

Der Abschluss der Transaktion wird für das vierte Quartal 2019 oder das erste Quartal 2020 erwartet. Künftig werden Großaktionärin Friede Springer (42,6 Prozent) und Vorstandschef Mathias Döpfner (2,8 Prozent) den Medienkonzern gemeinsam mit KKR kontrollieren.