Toyota Izoa

Trotz Absatz- und Umsatzrekord Börsenverluste drücken Toyota-Gewinn

Stand: 08.05.2019, 09:07 Uhr

Das schlechte Börsenjahr 2018 hat den japanischen Autobauer ausgebremst. Wegen Wertverlusten mit seinen Aktieninvestments brach der Gewinn von Toyota um fast ein Viertel ein. Nun wollen die Japaner mehr sparen.

Mit 236 Milliarden Euro Erlösen und 10,6 Millionen verkauften Fahrzeugen schaffte Toyota zwar neue Umsatz- und Absatz-Rekorde im vergangenen Jahr und kam nur knapp hinter VW auf Platz zwei der weltgrößten Autobauer. Doch beim Gewinn blieb davon nicht viel hängen. Unterm Strich verdiente Toyota im Geschäftsjahr 2018/19 nur 1,88 Billionen Yen (14,7 Milliarden Euro). Das sind 24,5 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

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Toyota-Manager Masayoshi Shirayanagi begründete den Gewinneinbruch mit dem Niedergang am Aktienmarkt und den damit verbundenen Verlusten des Konzerns mit seinen Aktieninvestitionen. 2017/2018 hatte der Autobauer einen Rekordgewinn eingefahren.

Kostensenkungen sollen Gewinn wieder antreiben

Im gerade angelaufenen Geschäftsjahr 2019/20 soll es wieder besser werden. Mit Kostensenkungen soll der Gewinn wieder angekurbelt werden. Manager Shirayanagi stellte einen Anstieg um über 190 Prozent auf 2,25 Billionen Yen in Aussicht (18 Milliarden Euro).

Der Umsatz des zweitgrößten Autobauers der Welt, zu der auch der Kleinwagenspezialist Daihatsu und der Nutzfahrzeughersteller Hino Motors gehören, dürfte im laufenden Geschäftsjahr um knapp ein Prozent auf 30 Billionen Yen sinken. Beim Absatz für das laufende Geschäftsjahr peilen die Japaner einen neuen Rekord von 10,7 Millionen Fahrzeugen an.

Partner für neue Entwicklungen gesucht

Der Erfinder von Hybridautos wie dem Prius hat den Markt für diese Fahrzeuge durch ständige Verbesserungen und Weiterentwicklungen in den vergangenen 20 Jahren beherrscht. Nun wollen die Japaner diesen Vorsprung mit Hilfe von Partnerschaften nutzen, um die Kosten zu senken und weitere Hydridwagen und Elektroautos auf den Markt bringen zu können. Alle Autobauer entwickeln derzeit Elektroautos, um die weltweit schärferen Umweltvorgaben zu erfüllen.

nb

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