Thyssenkrupp-Werk in Duisburg

Thyssenkrupp überholt Aufzugssparte

Stand: 11.12.2019, 08:48 Uhr

Die vor der Trennung von Thyssenkrupp stehende Aufzugsparte will ihre Profitabilität in den kommenden Jahren deutlich verbessern. Dazu soll die Angebotspalette standardisiert, die Produktion verbessert und die Verwaltung schlanker aufgestellt werden. In der Verwaltung ist vorgesehen, etwa durch die Verlagerung von Funktionen in sogenannte Shared Service Center sowie die Verbesserung der IT in den kommenden drei Jahren weltweit rund 80 Millionen Euro brutto zu sparen.

All das soll helfen, die bereinigte operative Marge (Ebit-Marge) bei Thyssenkrupp im Geschäftsjahr 2020/21 von derzeit rund elf Prozent auf 11,5 bis 13 Prozent zu verbessern. Der Umsatz soll in den nächsten beiden Jahren wechselkursbereinigt im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich zulegen.