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Tesla Motors - hier wird die Elektroauto-Vision wahr Galerie

Tesla Semi

Tesla Semi
Unter großem Pomp enthüllte Tesla-Chef Elon Musk im November den lang erwarteten E-Lkw Semi. So soll das Fahrzeug auch mit voller Ladung von 40 Tonnen eine Reichweite von rund 800 Kilometern erreichen, sagte Musk. Zuletzt sprach Musk sogar von bis zu 965 Kilometern. Die Produktion werde im Jahr 2019 beginnen.

Der Basispreis für das 500-Meilen-Modell soll bei 180.000 Dollar liegen. Der Sattelschlepper hat vier Motoren - und Tesla verspricht, dass er pannenfrei eine Million Meilen (1,6 Millionen Kilometer) schaffen kann.

Tesla Motors - hier wird die Elektroauto-Vision wahr Galerie

Tesla Semi

Tesla Semi
Unter großem Pomp enthüllte Tesla-Chef Elon Musk im November den lang erwarteten E-Lkw Semi. So soll das Fahrzeug auch mit voller Ladung von 40 Tonnen eine Reichweite von rund 800 Kilometern erreichen, sagte Musk. Zuletzt sprach Musk sogar von bis zu 965 Kilometern. Die Produktion werde im Jahr 2019 beginnen.

Der Basispreis für das 500-Meilen-Modell soll bei 180.000 Dollar liegen. Der Sattelschlepper hat vier Motoren - und Tesla verspricht, dass er pannenfrei eine Million Meilen (1,6 Millionen Kilometer) schaffen kann.

Tesla 2020 Roadster

Tesla 2020 Roadster
Als Überraschung rollte sodann ein echter Brummer aus der Ladeluke des Semi: Der Super-Roadster soll, wie sein Name schon sagt, 2020 verfügbar sein. Der Name hat sicher noch einen weiteren Hintergrund: "20 20" bedeutet im Englischen "perfekte Sicht" auf der Tabelle beim Augenarzt.

Das Auto soll in 1,9 Sekunden von null auf 60 Meilen pro Stunde (96 km/h) kommen. Zudem versprach Musk eine für E-Autos sagenhafte Reichweite von 1.000 Kilometern - auch bei Autobahn-Tempo. Die Höchstgeschwindigkeit gibt Tesla mit mehr als 250 Meilen pro Stunde an (402 km/h). Allerdings hat das Geschoss auch seinen Preis: mindestens 200.000 Dollar.

Besucher der Model-3-Präsentation fotografieren den neuen Tesla

Model 3
Solchen Hype erzeugt sonst nur Apple mit neuen iPhones: Unter brausendem Applaus enthüllte Tesla-Chef Elon Musk Ende März 2016 das Auto, mit dem er den Massenmarkt erobern will. Das „Model 3“ ist ein Fünfsitzer, der in der Basisvariante eine Reichweite von gut 354 Kilometern hat und sich in sechs Sekunden von null auf 60 Meilen (knapp 97 km/h) pro Stunde beschleunigen lässt.

Tesla Model 3

Model 3
Mit 35.000 US-Dollar kostet das "Model 3", dessen Produktion im Juli 2017 begann, weniger als die Hälfte der teuren Vorgänger-Modelle - und zwar vor Abzug staatlicher Vergünstigungen. Damit würde Tesla sogar den bislang schärfsten Wettbewerber Chevrolet Bolt EV von General Motors unterbieten, der ebenfalls eine Reichweite von mehr als 350 Kilometern hat und nominal gut 37.000 Dollar kosten soll.

Tesla Model 3

Model 3
"Mit dem Tesla 3 hat das Elektroauto die Chance, in die Mittelklasse vorzudringen", erklärt Ferdinand Dudenhöffer vom CAR-Institut der Uni Duisburg Essen. Das Besondere an der Premiere: Bislang war Tesla mit der Limousine "Model S" und dem Luxus-SUV "Model X" ausschließlich mit Premium-Angeboten für dicke Geldbeutel am Markt. Der Fahnenträger des Elektro-Antriebs liefere im Grunde nur Spielzeug und Status-Symbole für Reiche, spotten Kritiker.

Tesla Roadster
Das ist er, der Grundstein für den Erfolg von Tesla Motors: Der Roadster, das erste Serienfahrzeug des Hauses, ein zweisitziger Sportwagen mit einem 292 PS starken Elektromotor im Heck. Die Kleinserienproduktion begann im März 2008. Sportwagenliebhaber fuhren ab auf die Ähnlichkeit mit dem Lotus Elise, von dem viele Bauteile übernommen wurden. Happig allerdings der Preis: 109.000 Dollar - für die Basisausstattung. Viele Promis legten sich das Prestigeobjekt zu. Der damalige Gouverneur von Kalifornien, Arnold Schwarzenegger, und Schauspieler George Clooney waren Fans der ersten Stunde.

Model S
Ganz anders ist die Preispolitik beim Model S: Die Varianten kosten zwischen 70.000 und 140.000 Dollar. Anders als der Roadster ist der "S" eine echte Tesla-Eigenkreation. 2013 wurde das Model S als "World Green Car of the Year" ausgezeichnet - wegen seiner praktischen Mischung: ein Luxus-Fahrzeug, das sich wie ein Sportwagen fahren lässt, beinahe soviel Ladevolumen wie ein Geländewagen hat und noch umweltfreundlicher ist als ein Hybridauto.

Tesla Model X

Model X
Dritte Baureihe ist das Model X - eine ungewöhnliche Mischung aus Minivan und SUV. Die Spitzenvariante kostet ohne Extras 145.000 Dollar. Die günstigste Variante ist für 82.500 Dollar zu haben. Der neue SUV bietet allerhand technische Raffinessen und Schnickschnack wie die nach oben öffnenden "Falcon"-Türen, einen Luftfilter-Power-Button gegen Biowaffen-Angriffe oder den Turbostart in 3,1 Sekunden von null auf 60 Meilen pro Stunde.

Ein schwarzes Tesla Model X-Modell

Model X
Der "X" bietet außergewöhnlich viel Platz: für sieben Personen, und die beiden Kofferräume in Front und Heck fassen mehr als 1.000 Liter Ladevolumen. Außergewöhnlich auch das Design: Der X ist ein Flügeltürer, die Türen zum Fonds schwingen nach oben auf.

Ein weißer Tesla Model X steht auf einer Bühne

Model X
US-Medien feierten den elektrischen Stadt-Geländewagen mit den Flügeltüren 2015 als "wichtigstes Auto des Jahres". Die Firma aus Palo Alto im Silicon Valley, dem kalifornischen Tech-Mekka, hat eine eingefleischte Fangemeinde. Die Verspätungen des schillernden Firmenchefs Elon Musk werden hingenommen wie die künstlerische Freiheit eines Rockstars.

Tesla Model Y

Model Y
Der "Y" soll nach den Worten von Elon Musk ein SUV für den Massenmarkt werden. Musk stellte das Modell zuletzt bereits für 2019 in Aussicht. Mittelfristig erwartet sich der umtriebige Chef mehr Nachfrage als vom aktuellen Angebot. SUVs sind in den USA besonders beliebt, ähnlich wie Pick-Ups.

Elon Musk

Elon Musk
Manche feiern Tesla-CEO Elon Musk als neuen Steve Jobs. Ebenso visionär wie geschäftstüchtig: Der heute 46-Jährige gründete im Alter von 23 Jahren ein Dotcom-Unternehmen. 1999 verkaufte er es an Compaq für 307 Millionen Dollar. Mit dem Geld entwickelte er ein Online-Bezahlsystem via Email: PayPal. 2002 kaufte Ebay das Unternehmen für 1,5 Milliarden Dollar - lukrativ für Musk, der größter Anteilseigner war. Musks dritte Unternehmensgründung war 2002 die Raumfahrtfirma SpaceX. Bereits 2003 fing er bereits mit Tesla Motors an. Er verfolgt damit nunmehr kein geringeres Ziel, als den Fahrzeugantrieb zu revolutionieren. Geht es nach Musk, werden in weniger als 20 Jahren die meisten Autos mit einem Elektromotor unterwegs sein.

Grafische Darstellung der Tesla Gigafactory

Tesla Gigafactory
So viel Elektroautos brauchen Unmengen an Batterien - die Tesla Gigafactory macht's möglich, hier im Bild eine grafische Darstellung. Tesla wird die Mega-Batteriefabrik in Kalifornien zusammen mit dem japanischen Partner Panasonic in Betrieb nehmen. Die beiden investieren bis zu fünf Milliarden Dollar. Ziel ist, durch die Massenproduktion von Batterien die Produktionskosten und damit auch die Endverkaufspreise für die Elektroautos zu senken. Im Jahr 2018 sollen bereits 500.000 E-Autos produziert werden.

<strong>Tesla-Aktie (in Euro)</strong><br/>Die Erfolgsgeschichte aus Kalifornien machte die Tesla-Aktie  zum heißen Renner. Das Papier vervielfachte sich, erreichte eine Bewertung nach klassischen Maßstäben bar jeder Vernunft. Doch meistens gab es für die Anleger keinen Grund zur Klage. Seit Juni 2017 hat der Hoffnungstitel allerdings den Rückwärtsgang eingelegt.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Tesla-Aktie (in Euro)
Die Erfolgsgeschichte aus Kalifornien machte die Tesla-Aktie zum heißen Renner. Das Papier vervielfachte sich, erreichte eine Bewertung nach klassischen Maßstäben bar jeder Vernunft. Doch meistens gab es für die Anleger keinen Grund zur Klage. Seit Juni 2017 hat der Hoffnungstitel allerdings den Rückwärtsgang eingelegt.