Timotheus Höttges

Telekom-Chef Höttges sieht unfairen Wettbewerb

Stand: 14.08.2018, 16:27 Uhr

In der Diskussion um die anstehende Versteigerung von 5G-Mobilfunk-Frequenzen hat Telekom-Chef Tim Höttges dem Mobilfunkanbieter 1&1 Drillisch unfairen Wettbewerb vorgeworfen. Das Unternehmen wolle sich in die Netze der drei großen Netzbetreiber einmieten, dafür aber nur einen niedrigen Preis zahlen. "Das ist unfairer Wettbewerb", sagte Höttges.

Hintergrund sind Überlegungen von United-Internet-Chef Ralph Dommermuth, bei den Frequenz-Versteigerungen für den neuen Mobilfunkstandard 5G mitzubieten. Weil United Internet und die Tochter 1&1 Drillisch nicht über eigene Mobilfunknetze verfügen, müssten sie zumindest für eine Übergangszeit die Netze der drei Betreiber in einem nationalen Roaming mitnutzen. Die Preise hierfür legt die Bundesnetzagentur fest. Höttges bot Dommermuth an, zusammen mit der Telekom zu investieren. Dieser hat der Telekom inzwischen eine solche Zusammenarbeit angeboten.

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