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Warum man nicht immer von Anfang an dabei sein muss Twitter, Snap, Spotify

<strong>Twitter</strong><br/>Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: So lässt sich die Kursentwicklung von Twitter beschreiben. Nach dem Börsengang im November 2013 ging es zunächst steil nach oben. Innerhalb von elf Monaten kletterte das Papier bis Oktober 2014 auf 55 Dollar, doppelt so hoch wie der Ausgabepreis von 26 Dollar. Doch der Absturz folgte auf dem Fuß.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Twitter
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: So lässt sich die Kursentwicklung von Twitter beschreiben. Nach dem Börsengang im November 2013 ging es zunächst steil nach oben. Innerhalb von elf Monaten kletterte das Papier bis Oktober 2014 auf 55 Dollar, doppelt so hoch wie der Ausgabepreis von 26 Dollar. Doch der Absturz folgte auf dem Fuß.

Warum man nicht immer von Anfang an dabei sein muss Twitter, Snap, Spotify

<strong>Twitter</strong><br/>Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: So lässt sich die Kursentwicklung von Twitter beschreiben. Nach dem Börsengang im November 2013 ging es zunächst steil nach oben. Innerhalb von elf Monaten kletterte das Papier bis Oktober 2014 auf 55 Dollar, doppelt so hoch wie der Ausgabepreis von 26 Dollar. Doch der Absturz folgte auf dem Fuß.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Twitter
Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: So lässt sich die Kursentwicklung von Twitter beschreiben. Nach dem Börsengang im November 2013 ging es zunächst steil nach oben. Innerhalb von elf Monaten kletterte das Papier bis Oktober 2014 auf 55 Dollar, doppelt so hoch wie der Ausgabepreis von 26 Dollar. Doch der Absturz folgte auf dem Fuß.

Twitter-App auf einem Smartphone-Display

Twitter
Weil sich die Einnahmen und die Nutzerzahlen deutlich langsamer entwickelten als Analysten erwartet hatten, begann ein beispielloser Niedergang der Twitter-Aktie bis hinab auf 14 Dollar im Jahr 2016. Damit war das Papier praktisch nur noch halb so viel wert wie zu Beginn des Börsengangs. Erst gut fünf Jahre nach der Erstnotiz hat sich die Aktie stabilisiert und pendelt um die Marke von 30 Dollar. Viel Geld ließ sich für Anleger der ersten Stunde damit also nicht verdienen, zumal Twitter wie die meisten jungen Techunternehmen auch keine Dividende zahlt.

<strong>Snap</strong> <br/>Eine ähnlich bittere Erfahrung mussten die Anleger von Snap machen, der Muttergesellschaft der populären Foto-App Snapchat. Die Aktie wurde im März 2017 zu 17 Dollar ausgegeben und stieg in den folgenden Tagen bis auf 27 Dollar, ein Plus von satten 60 Prozent. Doch schon Mitte März 2017 begann ein jäher Abstieg.: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 5 Jahre

Snap
Eine ähnlich bittere Erfahrung mussten die Anleger von Snap machen, der Muttergesellschaft der populären Foto-App Snapchat. Die Aktie wurde im März 2017 zu 17 Dollar ausgegeben und stieg in den folgenden Tagen bis auf 27 Dollar, ein Plus von satten 60 Prozent. Doch schon Mitte März 2017 begann ein jäher Abstieg.

Gelbes Snapchat-Transparent an der New York Stock Exchang

Snap-Börsengang in New York
Im Juli 2017, also vier Monate nach der Erstnotiz, fiel die Snap-Aktie unter den Ausgabepreis von 17 Dollar. Bis Ende 2018 rauschte sie bis auf 4,99 Dollar in die Tiefe. Zwar hat sie sich von diesem Einbruch etwas erholt, doch von ihrem Ausgabepreis ist sie noch weit entfernt. Grund für den Absturz waren anhaltende Verluste sowie sinkende Nutzerzahlen. Dieser Trend wurde zuletzt gestoppt, aber das Misstrauen der Anleger bleibt. Snapchat leidet unter scharfer Konkurrenz durch Facebooks Tochter Instagram und vergraulte im vergangenen Jahr viele Nutzer mit einer unbeliebten Umgestaltung.

<strong>Spotify</strong><br/>Auch die frühen Anleger des Musikstreaming-Dienstes Spotify holten sich eine blutige Nase. Die Aktie war auf 132 Dollar festgesetzt worden und kletterte im Tagesverlauf des ersten Börsentages Anfang April letzten Jahres in der Spitze auf 168 Dollar.<br/><br/>Ein Wahnsinnspreis für ein Unternehmen, das bis dahin keinen Gewinn und nur gut vier Milliarden Dollar Umsatz machte. Trotzdem wurde Spotify am Endes ersten Handelstages mit 30 Milliarden Dollar bewertet.: Kursverlauf am Börsenplatz Tradegate für den Zeitraum 2 Jahre

Spotify
Auch die frühen Anleger des Musikstreaming-Dienstes Spotify holten sich eine blutige Nase. Die Aktie war auf 132 Dollar festgesetzt worden und kletterte im Tagesverlauf des ersten Börsentages Anfang April letzten Jahres in der Spitze auf 168 Dollar.

Ein Wahnsinnspreis für ein Unternehmen, das bis dahin keinen Gewinn und nur gut vier Milliarden Dollar Umsatz machte. Trotzdem wurde Spotify am Endes ersten Handelstages mit 30 Milliarden Dollar bewertet.

Spotify

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Tatsächlich bemerkten die Großinvestoren schnell, dass die Spotify-Aktie völlig überteuert war und drückten auf den Verkaufsknopf. Bis Weihnachten 2018 brach das Papier auf 107 Dollar ein, wodurch sich zehn Milliarden Dollar Börsenwert in Luft auflösten. Von diesem Tief hat sich die Aktie deutlich erholt, schreibt doch das Unternehmen inzwischen Gewinne, bei steigenden Nutzerzahlen. Viel mehr als der anfängliche Referenzpreis ist Spotify aber immer noch nicht wert. Warten kann sich für die Anleger also manchmal lohnen.

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