T-Mobile und Sprint-Logos in New York

T-Mobile US schließt Sprint-Übernahme ab

Stand: 01.04.2020, 16:16 Uhr

Die Telekom-Tochter T-Mobile US vollzieht ihre lange angepeilte Fusion mit dem Rivalen Sprint. Führen werde das neue Unternehmen Mike Sievert, teilte T-Mobile US am Mittwoch mit. Der bisherige T-Mobile-Chef John Legere werde bis zum Ende seiner Vertragslaufzeit Mitglied des Verwaltungsrates bleiben.

Das neue Unternehmen will eine starke Nummer drei auf dem US-Mobilfunkmarkt hinter den Platzhirschen AT&T und Verizon werden - mit 140 Millionen Kunden und einen Jahresumsatz von rund 77 Milliarden Dollar. Der Zusammenschluss war in den vergangenen Jahren schon zwei Mal gescheitert, ein dritter Anlauf wurde zuletzt von den Behörden aber genehmigt. An der neuen T-Mobile soll die Deutsche Telekom 43 Prozent halten, der japanische Sprint-Großaktionär Softbank etwa 24 Prozent. "Dies ist in herausfordernden Zeiten ein historischer Tag für die Deutsche Telekom", sagte Telekom-Chef Tim Höttges