Daniel Craig als Bond mit Omega Seamaster 300 am Handgelenk

Nicht nur für Herrn Bond Swatch bietet wieder Schweizer Substanz

Stand: 30.01.2018, 08:28 Uhr

Das Geschäft mit Luxusuhren brummt. Der Schweizer Uhrenkonzern Swatch hat erstmals seit vier Jahren seinen Gewinn gesteigert – und das gleich um 27 Prozent. Übrigens: Auch für Dividendenjäger hat Swatch wieder etwas zu bieten.

Nach der Senkung der Dividende im Vorjahr sollen die Aktionäre nun wieder in den Genuss einer höheren Zahlung kommen: Je Inhaberaktie schlägt die Swatch-Gruppe der Generalversammlung im Mai eine Dividende von 7,50 Franken vor nach 6,75 Franken im Vorjahr.

Damit kann Swatch den Marktkonsens deutlich übertreffen. Analysten haben die Dividende je Inhaberaktie nur auf 7,10 Franken geschätzt. Die aktuelle Dividendenrendite beläuft sich auf 1,9 Prozent.

Bunte Swatch-Uhr auf gemustertem Untergrund

Schön bunt: So kennt man Swatch-Uhren. Zum Konzern gehören aber auch Luxusuhren der Marke Omega - wie sie James Bond trägt. | Bildquelle: Model Foto: colourbox.de

Immer besser als gedacht

Tatsache ist: Der Schweizer Uhrenkonzern kann sich seine Großzügigkeit gegenüber den Aktionären auch leisten: Unter dem Strich verbleibt dem Konzern 2017 ein Reingewinn in Höhe von 755 Millionen nach 593 Millionen im Vorjahr.

Der Nettoumsatz stieg um 5,4 Prozent auf 7,96 Milliarden Schweizer Franken. Das Betriebsergebnis (Ebit) erhöhte sich um rund 25 Prozent auf 1,00 Milliarden Franken; die entsprechende operative Marge verbesserte sich von 10,7 Prozent im Vorjahr auf 12,6 Prozent.

Mit den vorgelegten Jahreszahlen konnte Swatch die Vorgaben der Analysten auf allen Ebenen übertreffen.

Ein interessanter Chart

Der Swatch-Aktie sah man die verbesserten Geschäftsaussichten zuletzt schon deutlich an. Die Aktie konnte seit ihrem Tief im Dezember bei 354,10 Franken wieder ordentlich Boden gut machen und auch die wichtige 200-Tage-Linie zurückerobern.

Nach der heutigen Zahlenvorlage nimmt sie wieder das Hoch vom Mai 2017 bei 414,60 Franken ins Visier. Sollte sie auch diese Hürde nehmen, lockt perspektivisch ein Anstieg in Richtung der Widerstandszone bei rund 450 Franken. Anleger aus dem Euro-Raum sollten allerdings das Währungsrisiko beachten.

ag

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