1/8

Suzuki überholt BMW Die profitabelsten Autobauer

Suzuki Swift

Suzuki
Der japanische Suzuki-Konzern ist Weltmeister in Sachen Profitabilität. Mit einer Ebit-Marge von 11,8 Prozent zog Suzuki erstmals seit langem an BMW vorbei. Das heißt: Von 100 Euro Umsatz blieben 11,80 Euro als operatives Ergebnis übrig. Der viertgrößte japanische Autohersteller profitierte zuletzt von starken Geschäften in Indien und auf dem Heimatmarkt.

Suzuki überholt BMW Die profitabelsten Autobauer

Suzuki Swift

Suzuki
Der japanische Suzuki-Konzern ist Weltmeister in Sachen Profitabilität. Mit einer Ebit-Marge von 11,8 Prozent zog Suzuki erstmals seit langem an BMW vorbei. Das heißt: Von 100 Euro Umsatz blieben 11,80 Euro als operatives Ergebnis übrig. Der viertgrößte japanische Autohersteller profitierte zuletzt von starken Geschäften in Indien und auf dem Heimatmarkt.

BMW X4

BMW
Für BMW lief es dagegen gar nicht rund. Der starke Euro und die hohen Investitionen rund um die Elektromobilität führten zu einem deutlichen Gewinnrückgang im zweiten Quartal. Die Marge sank von 11,4 auf 11,0 Prozent. Damit fielen die Münchner in der Rangliste der profitabelsten Autobauer auf Platz zwei zurück. Kleiner Trost: Auf Halbjahressicht hat BMW beim Margen-Ranking noch knapp die Nase vorn gegenüber Suzuki.

Endkontrolle beim Toyota C-HR im türkischen Werk, Sakarya

Toyota
Zur Nummer drei unter den profitabelsten Autokonzernen hat sich Toyota aufgeschwungen. Die Japaner steigerten ihre Ebit-Marge auf 9,3 Prozent. Beim absoluten Gewinn ist Toyota Weltmeister. Fast 5,25 Milliarden Euro verdiente der Konzern - so viel wie BMW und Daimler zusammen.

PSA Peugeot Citroen
Gut in Schwung gekommen sind auch die französischen Autohersteller, allen voran PSA Peugeot Citroen. Die Opel-Mutter verbesserte ihre Marge auf 7,8 Prozent und kletterte auf Platz vier im Ranking.

Honda CR-V

Honda
Knapp dahinter landete auf Rang fünf ein weiterer japanischer Hersteller: Honda. Der Kleinwagenbauer schaffte eine operative Marge von 7,4 Prozent.

Mercedesstern in Qualmwolken

Daimler
Großer Verlierer im zweiten Quartal war Daimler. Der Stuttgarter Autobauer rutschte im Ranging der profitabelsten Autokonzerne von Platz drei auf Platz sechs ab. Negative Währungseffekte, der chinesisch-amerikanische Handelskonflikt und Millionen-Belastungen für die Beilegung des Toll-Collect-Rechtsstreits ließen das Ergebnis um fast ein Drittel auf 2,6 Milliarden Euro absacken. Die Folge: Die Marge schrumpfte auf 6,5 Prozent. Vor einem Jahr hatte sie noch bei 9,1 Prozent gelegen.

VW Touareg

VW
Besser lief's für VW. Die Wolfsburger verkauften im zweiten Quartal so viele Fahrzeuge wie nie zuvor und verdienten operativ über ein Fünftel mehr – vor Sondereffekten. Allerdings litt VW weiter unter dem Abgas-Skandal. Ein Bußgeld der Staatsanwaltschaft Braunschweig in Höhe von einer Milliarde Euro belastete die Bilanz. Die Ebit-Marge sank von 7,7 Prozent auf 6,5 Prozent - Platz sieben im Profitabilitäts-Ranking der Autobauer. Nur beim Umsatz und Absatz liegt VW weiter ganz vorn.

Renault Koleos

Renault
Der französische Rivale Renault ist VW dicht auf den Fersen. Die Marge erhöhte sich im zweiten Quartal auf 6,3 Prozent.