Starbucks-Café in New York

Kurz vor dem Allzeithoch Starbucks läuft wie eine Rakete

Stand: 02.11.2018, 08:30 Uhr

Bei der amerikanischen Kaffeerestaurant-Kette Starbucks liefen die Geschäfte im Sommer überraschend rund. Die Börse feiert daraufhin die Aktien des Unternehmens.

Im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2018/19 kletterte der Umsatz um knapp elf Prozent auf 6,3 Milliarden Dollar, wie der Konzern gestern nach Börsenschluss in Seattle mitteilte. Auf dem Heimatmarkt legten die Verkäufe deutlich zu und auch in China, wo es im Vorquartal einen Rückgang gegen hatte, schaffte Starbucks einen leichten Zuwachs. Zudem profitierte das Unternehmen von neuen Produkten wie Kaltgetränken. Ein deutlicher Kostenanstieg drückte den Gewinn allerdings um gut vier Prozent auf 755,8 Millionen Dollar.

Insgesamt übertraf Starbucks damit deutlich die Analystenerwartungen. Die Starbucks-Aktie reagierte im nachbörslichen Handel mit einem Anstieg um 9,2 Prozent auf 64,05 Dollar. Das ist der höchste Stand seit Juni 2017, als die Starbucks-Aktie zuletzt auf ein Allzeithoch geklettert war.

Starbucks war erst vor kurzem eine strategische Partnerschaft mit dem chinesischen Online-Einzelhändler Alibaba eingegangen, um Kaffee in Städten auszuliefern. Starbucks-Chef Kevin Johnson bezeichnete die Allianz als "Raketentreibstoff" für die Kaffeehauskette in China.

ME

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<strong>Mondelez</strong><br/>Mondelez, das aus der Aufspaltung des Nahrungsmittelkonzerns Kraft hervorgegangen ist, gehört zu den größten Kaffeeproduzenten weltweit. In Deutschland gehören Jacobs Kaffee oder Tassimo zu dem Imperium. Vor wenigen Jahren funsionierte Mondelez seinen Kaffeemarken mit dem niederländischen Unternehmen D.E. Master Blenders, bekannt durch Marken Senseo und Douwe Egberts. An dem gemeinsamen Unternehmen mit dem Namen Jacobs Douwe Egberts hält Mondelez 49 Prozent. Kontrolliert wird der  Kaffeeriese von der deutschen Milliardärsfamilie Reimann. : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

Mondelez
Mondelez, das aus der Aufspaltung des Nahrungsmittelkonzerns Kraft hervorgegangen ist, gehört zu den größten Kaffeeproduzenten weltweit. In Deutschland gehören Jacobs Kaffee oder Tassimo zu dem Imperium. Vor wenigen Jahren funsionierte Mondelez seinen Kaffeemarken mit dem niederländischen Unternehmen D.E. Master Blenders, bekannt durch Marken Senseo und Douwe Egberts. An dem gemeinsamen Unternehmen mit dem Namen Jacobs Douwe Egberts hält Mondelez 49 Prozent. Kontrolliert wird der Kaffeeriese von der deutschen Milliardärsfamilie Reimann.