Starbucks-Café in Frankfurt

Gute Zahlen vorgelegt Starbucks: Den Kunden schmeckt's immer besser

Stand: 25.01.2019, 07:06 Uhr

Starbucks hat auch zum Jahresende wieder mehr Kunden in die Kaffeehäuser gelockt als zuvor - besonders in China. Die Anleger sind begeistert.

Im nachbörslichen Handel an der Wall Street legte die Starbucks-Aktie um über drei Prozent zu. Damit scheint die Seitwärtsentwicklung der vergangenen drei Jahre endgültig überwunden. Tatsächlich übertrafen die nach Handelsschluss vorgelegten Quartalszahlen die Erwartungen.

Der Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsquartal um neun Prozent auf 6,63 Milliarden Dollar. Die Firma profitierte unter anderem von neuen Kaffeespezialitäten und massiven Werbeaktionen.

Sondererlöse aus dem Vorjahr

Starbucks: Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum Intraday
Kurs
63,29
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-0,50%

Der Nettogewinn fiel auf 760,6 Millionen Dollar von 2,25 Milliarden Dollar. Allerdings hatte der Vorjahreszeitraum Sondererlöse aus dem Verkauf von Geschäftsteilen beinhaltet. Der vergleichbare Absatz in Filialen, die seit mindestens 13 Monaten geöffnet sind, stieg weltweit um vier Prozent. Starbucks-Chef Kevin Johnson freute sich über "solide" Ergebnisse, die zeigten, dass das Geschäft gut in Schwung bleibe.

Starbucks-Café in Frankfurt

Starbucks. | Bildquelle: picture alliance/imageBROKER

In China bietet Starbucks auch einen Lieferservice an. Mehr als 2.000 Lokale in 30 Städten liefern die Produkte des Unternehmen nach Hause, Starbucks arbeitet dabei mit dem Tech-Giganten Alibaba zusammen. Deren Fahrer versprechen, Starbucks-Kaffee in weniger als 30 Minuten zu liefern. Die Kette experimentiert in China außerdem mit einem virtuellen Geschäft, Kunden können dieses per App betreten, sich Produkte ansehen, diese bestellen und sich liefern lassen.

Ins Liefergeschäft eingestiegen

Auch in den USA will die Kette ins Liefergeschäft einsteigen. Das Unternehmen plant gemeinsam mit UberEats, einer Tochter des Fahrdienstvermittlers Uber, den Kunden Kaffee nach Hause zu liefern. Die Pläne stellte das Unternehmen auf einer Investorenkonferenz in New York vor.

Demnach testete Starbucks seinen Lieferdienst bereits erfolgreich in Miami. Im nächsten Jahr soll rund ein Viertel aller 8.000 Filialen in den USA Kaffee und Kaltgetränke nach Hause liefern. Damit sollen Kunden erreicht werden, die nicht ins Restaurant kommen.

lg

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<strong>Mondelez</strong><br/>Mondelez, das aus der Aufspaltung des Nahrungsmittelkonzerns Kraft hervorgegangen ist, gehört zu den größten Kaffeeproduzenten weltweit. In Deutschland gehören Jacobs Kaffee oder Tassimo zu dem Imperium. Vor wenigen Jahren funsionierte Mondelez seinen Kaffeemarken mit dem niederländischen Unternehmen D.E. Master Blenders, bekannt durch Marken Senseo und Douwe Egberts. An dem gemeinsamen Unternehmen mit dem Namen Jacobs Douwe Egberts hält Mondelez 49 Prozent. Kontrolliert wird der  Kaffeeriese von der deutschen Milliardärsfamilie Reimann. : Kursverlauf am Börsenplatz Frankfurt für den Zeitraum 6 Monate

Mondelez
Mondelez, das aus der Aufspaltung des Nahrungsmittelkonzerns Kraft hervorgegangen ist, gehört zu den größten Kaffeeproduzenten weltweit. In Deutschland gehören Jacobs Kaffee oder Tassimo zu dem Imperium. Vor wenigen Jahren funsionierte Mondelez seinen Kaffeemarken mit dem niederländischen Unternehmen D.E. Master Blenders, bekannt durch Marken Senseo und Douwe Egberts. An dem gemeinsamen Unternehmen mit dem Namen Jacobs Douwe Egberts hält Mondelez 49 Prozent. Kontrolliert wird der Kaffeeriese von der deutschen Milliardärsfamilie Reimann.