Stahlarbeiter von ThyssenKrupp steht am Hochofen

Stahlfirmen zu hohen Strafen verdonnert

Stand: 12.12.2019, 13:20 Uhr

Das Bundeskartellamt hat wegen Preisabsprachen bei Stahlblechen die Branchenriesen Thyssenkrupp, Voestalpine und Salzgitter zu Bußgeldern von insgesamt 646 Millionen Euro verdonnert. Die betroffenen Unternehmen hätten sich zwischen Mitte 2002 bis Juni 2016 regelmäßig über die Höhe von Aufpreisen und Zuschlägen für bestimmte Quartobleche in Deutschland abgestimmt, teilten die Wettbewerbshüter am Donnerstag mit. Auf Thyssenkrupp entfiel mit 370 Millionen Euro der Löwenanteil, wie der deutsche Branchenprimus bestätigte. Der Konzern hatte bereits Rückstellungen in dieser Höhe gebildet. Rechtsmittel werde man nicht einlegen.