Sixt-Schlüsselübergabe

Staatshilfe für Sixt

Stand: 06.05.2020, 19:18 Uhr

Deutschlands größter Autovermieter Sixt braucht in der Coronakrise Hilfe vom Staat. Das Unternehmen habe sich eine bis zu 1,5 Milliarden Euro schwere Kreditlinie von der staatlichen Förderbank KfW und vier Geschäftsbanken besorgt, teilte Sixt am Mittwoch in Pullach bei München mit.

70 Prozent - also 1,04 Milliarden Euro - davon kommen von der KfW, wie eine Sprecherin sagte. Sixt brauche das Geld vor allem, um seinen Fuhrpark von Mietwagen zu finanzieren, sagte Vorstandschef Erich Sixt und verwies darauf, dass der Kapitalmarkt wegen der Corona-Krise für Unternehmen ohne externes Rating derzeit nicht offen sei.

Das Mietwagengeschäft leidet unter dem beinahe weltweit brachliegenden Flugverkehr und den Ausgangsbeschränkungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie. Sixt macht wie die meisten Autovermieter einen großen Teil seines Geschäfts an Flughäfen. Für das zweite Halbjahr und für 2021 ist Sixt wieder positiver. Die Kredite laufen zwei Jahre.