SpVgg Unterhaching

Neue Fußballaktie kommt SpVgg Unterhaching folgt dem BVB aufs Börsenparkett

Stand: 25.06.2019, 17:12 Uhr

Borussia Dortmund bekommt Gesellschaft. Zwar nicht in der gleichen Liga, aber auf dem Börsenparkett. Die SpVgg Unterhaching, derzeit in der 3. Liga beschäftigt, will schon im Sommer an die Börse.

Wie ein Sprecher des Fußball-Drittligisten am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, ist ein entsprechender Schritt für diesen Sommer geplant. Die "Bild"-Zeitung schrieb, der Börsengang solle Anfang Juli über die Bühne gehen.

Rechtsform KGaA

Die Münchener Vorstädter hatten im Winter vergangenen Jahres ihre Profiabteilung bis zur U16 in eine Kapitalgesellschaft ausgegliedert, der Profibereich ist seitdem eine KGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien). Der Börsengang soll der SpVgg helfen, bis zum Jahr 2022 in die 2. Bundesliga zurückzukehren. Von 1999 bis 2001 spielte der Verein bereits in der ersten Bundesliga.

Die Aktie soll an der Börse München gehandelt werden, zum möglichen Preis des Wertpapiers kann der Verein nach eigenen Angaben derzeit keine Stellung nehmen. In einer ersten Finanzierungsrunde habe Unterhaching bereits vier Millionen Euro eingenommen, geplant seien bis zu acht Millionen Euro. Der Verein wird 50 Prozent der Anteile halten, Vereinspräsident Manfred Schwabl rund 16 Prozent.

Schwabl, ehemaliger Bundesliga- und Nationalspieler für den FC Bayern München und den 1. FC Nürnberg, ist auch Geschäftsführer der Haching Verwaltungs GmbH, der Komplementärin der KGaA. Der deutsche Vize-Meister Borussia Dortmund war im Herbst 2000 als erster und bislang einziger deutscher Verein an die Börse gegangen.

dpa/rm