T-Mobile und Sprint-Läden in New York

Platzt die Fusion von T-Mobile US und Sprint doch noch?

Stand: 09.12.2019, 07:24 Uhr

Der Telekom-Konzern muss bei einem Gerichtsprozess in New York um die angestrebte Fusion seiner US-Tochter T-Mobile mit dem kleineren Rivalen Sprint bangen. 13 US-Bundesstaaten, darunter die Schwergewichte New York und Kalifornien, klagen wegen kartellrechtlicher Bedenken gegen den mehr als 26 Milliarden Dollar schweren Zusammenschluss der dritt- und viertgrößten Anbieter im US-Mobilfunkmarkt. Die Gerichtsverhandlung soll am Montag (15.00 Uhr MEZ) beginnen. Die geplante Prozessdauer beträgt zwei Wochen.

Die Bedenken gegen die Fusion bestehen, obwohl die Wettbewerbshüter der US-Regierung in Washington den Mega-Deal schon unter Auflagen genehmigt haben. Auch die Branchenaufsicht FCC gab bereits grünes Licht. Der Zusammenschluss von T-Mobile und Sprint war aber von Anfang an kartellrechtlich umstritten, die Unternehmen hatten ihre Fusionspläne unter anderem deshalb zuvor schon zweimal wieder abgeblasen.