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Sprint nicht so schlecht wie befürchtet

Stand: 27.01.2020, 15:33 Uhr

Der US-Telekommunikationskonzern hat vor der möglichen Fusion mit der Telekom-Tochter T-Mobile US nicht so viel monatlich zahlende Mobilfunkkunden verloren wie befürchtet. Sprint haben im Quartal rund 115.000 solcher Kunden den Rücken gekehrt, Analysten hatten mit 160.000 gerechnet.

Zudem habe sich der Verlust der Nummer vier am US-Mobilfunkmarkt verringert. Unter dem Strich stand ein Minus von 120 Millionen Dollar (109 Millionen Euro) in der Bilanz, wie das Unternehmen am Montag in Overland Park (US-Bundesstaat Kansas) mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte Sprint noch einen Verlust von 141 Millionen Dollar ausgewiesen. Die Aktie legt gegen den Markt vorbörslich zu.

Sprint und T-Mobile hoffen auf eine baldige Entscheidung über ihre Fusionspläne. Sprint zeigte sich mit Blick auf den Zusammenschluss erneut optimistisch.