Ölraffinerie in Texas

Sondererlöse treiben die Öl-Multis an

Stand: 02.08.2019, 15:30 Uhr

Die US-Ölkonzerne haben im abgelaufenen Quartal Milliardengewinne gescheffelt - dank Sondererlösen. Chevron, die Nummer zwei in den USA, konnte den Überschuss um 26 Prozent auf 4,3 Milliarden Dollar steigern. Die niedrigeren Ölpreise drückten allerdings den Umsatz um acht Prozent auf 38,9 Milliarden Dollar - trotz eines Anstiegs der Ölproduktion um neun Prozent.

Auch der größte US-Ölkonzern ExxonMobil erlitt einen Umsatzrückgang von sechs Prozent auf 69,1 Milliarden Dollar, obwohl die Ölproduktion um sieben Prozent auf 3,9 Millionen Barrel pro Tag stieg. Unter dem Strich sank zwar der Überschuss um 21 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar, übertraf aber die Erwartungen. Die Aktien von Exxon und Chevron legen vorbörslich zu.