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So viel verdienen Banken-Chefs in Europa Teilweise zweistellige Millionenbeträge

Sergio Ermotti

Seit Jahren lässt die Kursentwicklung der Aktie der Schweizer UBS zu wünschen übrig. Dennoch erhält der umstrittene Vorstandschef Sergio Ermotti stattliche 14,1 Millionen Franken als Gehalt und Bonus für 2018. Das sind umgerechnet rund 12,5 Millionen Euro.

So viel verdienen Banken-Chefs in Europa Teilweise zweistellige Millionenbeträge

Sergio Ermotti

Seit Jahren lässt die Kursentwicklung der Aktie der Schweizer UBS zu wünschen übrig. Dennoch erhält der umstrittene Vorstandschef Sergio Ermotti stattliche 14,1 Millionen Franken als Gehalt und Bonus für 2018. Das sind umgerechnet rund 12,5 Millionen Euro.

Tidjane Thiam, CEO, Credit Suisse

Da muss selbst Tidjane Thiam von der Credit Suisse hinten anstehen. Thiam bekam für 2018 ein Festgehalt und Bonus von insgesamt 12,7 Millionen Franken, umgerechnet 11,2 Millionen Euro - trotz einer ebenfalls enttäuschenden Kursentwicklung. Die Bezüge der gesamten zwölfköpfigen Geschäftsleitung kletterten 2018 um ein Drittel auf 93,5 Millionen Franken. Die Ausgaben für die Gehälter aller Mitarbeiter des Konzerns gingen dagegen um sieben Prozent zurück.

Antonio Mota de Sousa Horta Osorio

Zu den Großverdienern in der Chefetage gehört auch António Mota de Sousa Horta Osório von der Lloyds Banking Group mit 6,3 Millionen Pfund. Das sind umgerechnet 7,3 Millionen Euro.

Deutsche Bank-Chef Christian Sewing

Auch Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing kann sich noch zu den Gutverdienern der Bankenbranche zählen. Er erhielt nach seiner Beförderung zum Konzernlenker sieben Millionen Euro.

John Flint, HSBC

Im Chef-Vergleich ist John Flint von der HSBC mit 4,6 Millionen Pfund oder 5,3 Millionen Euro fast schon unterbezahlt. Dabei fuhr die britische Großbank ein Vielfaches des Gewinns mancher Konkurrenten ein. Zudem hat sich der HSBC-Aktienkurs 2018 besser entwickelt als der aller vergleichbaren europäischen Banken.

Ross McEwan

Auch sonst sind die britischen Kollegen im europäischen Vergleich eher niedrig bezahlt. RBS-Boss Ross McEwan erhielt für 2018 3,6 Millionen Pfund (4,2 Millionen Euro).

Barclays-CEO Jes Staley

Sein Kollege Jes Staley von Barclays bekam immerhin noch 3,4 Millionen Pfund, umgerechnet knapp vier Millionen Euro.

Ralph Hamers, ING

Zu einem Politikum wurde das Gehalt von ING-Chef Ralph Hamers. Der Aufsichtsrat gestattete dem Banker für 2018 eine Erhöhung der Gesamtbezüge um 50 Prozent auf rund 3,0 Millionen Euro. Das sorgte für eine Aufschrei in den Niederlanden, wo traditionell darauf geachtet wird, dass der Abstand der Gehälter von "normalen" Arbeitnehmern und Vorstandschefs nicht zu weit auseinanderklafft.

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