PepsiCo Chips Lay's

Mehr als braune Brause Snacks sorgen für fette Pepsi-Gewinne

Stand: 17.04.2019, 14:38 Uhr

Beim Coca-Cola-Rivalen sprudeln wieder die Gewinne. Im ersten Quartal dieses Jahres verdiente Pepsi deutlich mehr als erwartet. Nicht die braune Brause, sondern eher kalorienarme Limos und Snacks brachten den nötigen Schub.

Vor zwei Monaten hatte PepsiCo noch vor einem Gewinnrückgang im laufenden Jahr gewarnt - wegen hoher Investitionen und eines verschärften Sparprogramms. Doch in den ersten drei Monaten 2019 war davon nichts zu sehen.

Das Nettoergebnis stieg im ersten Quartal um knapp acht Prozent auf 1,44 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie kletterte von 94 Cent auf 1,00 Dollar. Analysten hatten mit einem sinkenden Gewinn auf 92 Cents je Aktie gerechnet.

Starker Dollar bremst Umsatzwachstum

Der Umsatz erhöhte sich um 2,6 Prozent auf 12,88 Milliarden Dollar. Ohne die ungünstigen Währungskurse wären die Erlöse auf vergleichbarer Basis sogar um mehr als fünf Prozent gestiegen.

Für das laufende Jahr rechnet das Management weiterhin mit einem organischen Umsatzplus von vier Prozent. Der Gewinn je Aktie dürfte hingegen um ein Prozent sinken.

Zum Wachstumstreiber entwickelt sich immer mehr die Snack-Sparte Frito-Lay, die für ihre Marken wie Tostitos und Doritos besonders in den USA bekannt ist. Sie federte die Schwäche im Getränkegeschäft ab.

US-Getränkegeschäft hinkt hinterher

Der Konzern versucht, sein schleppendes US-Getränkegeschäft wieder auf Vordermann zu bringen. Zudem kämpft Pepsi mit dem starken Dollar sowie höheren Transport- und Aluminiumkosten.

Im Februar hatte PepsiCo ein verschärftes Sparprogramm angekündigt, in dessen Zuge der Konzern auch Werke schließen will. Dadurch sollen die jährlichen Kosten bis 2023 um mindestens eine Milliarde Dollar sinken - durch die Einführung neuer Technologien sowie schlankere Strukturen und automatisierte Prozesse.

Pepsi schlägt Coca-Cola - an der Börse

Die Aktie von PepsiCo zieht vorbörslich um knapp zwei Prozent an. Auf Ein-Jahres-Sicht hat sie rund 22 Prozent gewonnen. Damit hat sie den Rivalen Coca-Cola abgehängt. Die Aktie des führenden Braune-Brause-Produzenten stieg in den letzten zwölf Monaten "nur " um 15 Prozent.

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