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Slack doch kein Corona-Profiteur?

Stand: 13.03.2020, 09:35 Uhr

Der Büro-Chatdienst Slack hat die Anleger mit seiner Prognose für das laufende Quartal stark enttäuscht. Die Aktie brach im nachbörslichen US-Handel am Donnerstag um 20 Prozent ein. Slack hatte mit den Zahlen für das Ende Januar abgeschlossene vergangene Geschäftsquartal zwar die Schätzungen der Analysten übertroffen, aber mit der Umsatzprognose für das laufende Vierteljahr die Erwartungen verfehlt. Dabei gilt Slack eigentlich als möglicher Profiteur der Corona-Krise, da Unternehmen mehr Mitarbeiter von zuhause aus arbeiten lassen und auf Dienstreisen verzichten. Unter anderem Videokonferenz-Dienste wie Zoom verzeichnen dadurch einen Nachfrageschub. Im vierten Quartal steigerte Slack den Umsatz um 49 Prozent auf knapp 182 Millionen Dollar.