Siemens Gamesa

Siemens Gamesa überzeugt die Anleger nicht

Stand: 27.08.2020, 16:37 Uhr

Aktien der Siemens-Windkrafttochter Siemens Gamesa geben nach dem Kapitalmarkttag des Unternehmens nach. Das Unternehmen will zwar bis 2023 deutlich profitabler werden, die angestrebten Ziele standen aber schon vorher im Raum.

Konkret haben sich die Spanier vorgenommen, bis 2023 stärker zu wachsen als der Markt, in dem sie sich bewegen. Siemens Gamesa strebt bis dahin eine bereinigte Ebit-Marge von acht bis zehn Prozent an. Im kommenden Geschäftsjahr, das im Oktober beginnt, rechnet der Konzern mit einer bereinigten Ebit-Marge von drei bis fünf Prozent. Zudem sollen künftig mindestens 25 Prozent des Nettogewinns für Dividendenausschüttungen verwendet werden.

Die angepeilte Ebit-Marge zwischen acht und zehn Prozent war vom früheren Chef Markus Tacke bereits bis spätestens 2022 anvisiert worden. Siemens Gamesa schreibt trotz voller Auftragsbücher derzeit tiefrote Zahlen.