Siemens Gamesa

Siemens Gamesa senkt Prognose

Stand: 30.01.2020, 11:03 Uhr

Die Siemens-Windkraft-Tochter Gamesa hat ihre Gewinnprognose nach Problemen beim Bau von Windanlagen in Norwegen zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten gesenkt. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019/20 (per Ende September) rutschte Siemens Gamesa mit 174 Millionen Euro in die roten Zahlen. Ein Grund dafür seien Belastungen von rund 150 Millionen Euro durch größere Verzögerungen bei fünf Windpark-Projekten mit zusammen 1,1 Gigawatt (GW) Leistung, vor allem in Norwegen, infolge des frühen Wintereinbruchs dort. In den ersten drei Monaten 2018/19 hatte Siemens Gamesa noch einen Nettogewinn von 18 Millionen Euro erwirtschaftet.