Shell öffnet die Schatulle

Stand: 04.06.2019, 10:21 Uhr

Der Öl- und Gaskonzern Shell will nach dem für Ende 2020 geplanten Abschluss des aktuellen Aktienrückkaufprogramms in den Jahren 2021 bis 2025 insgesamt mindestens 125 Milliarden US-Dollar in Form von Aktienrückkäufen und Dividenden an seine Aktionäre ausschütten, teilte Shell im Zuge eines Strategie-Updates mit. Für 2016 bis 2020 waren bisher rund 90 Milliarden Dollar geplant. Grundlage für die steigenden Ausschüttungen ist ein optimistischerer Ausblick für den freien Mittelzufluss (Free Cash Flow) aus eigener Kraft: Dieser soll 2025 nun bei rund 35 Milliarden Dollar liegen, auf Basis eines Ölpreises von 60 Dollar je Barrel.

Shell will zudem 2021 bis 2025 durchschnittlich 30 Milliarden Dollar pro Jahr investieren - die Obergrenze soll bei 32 Milliarden Dollar liegen - und damit auch mit dem Wandel der Energiebranche Schritt halten.