VW-Schaufenster in den USA

Schwacher Jahresstart für deutsche Autobauer in Amerika

Stand: 03.02.2019, 11:13 Uhr

Mit Ausnahme des Sportwagenbauers Porsche haben die deutschen Autobauer einen schwachen Jahresauftakt in den USA hingelegt und weniger Fahrzeuge verkauft. Die Unternehmen begründeten am Freitag die Absatzschwäche mit dem extremen Wetter im Januar und der Unsicherheit, die durch den teilweisen Regierungsstillstand verursacht worden sei.

Bei BMW ging der Absatz im Berichtsmonat gegenüber dem Vorjahr um 4,8 Prozent auf 18.102, bei Merceds um 11,1 Prozent auf 22.507 Fahrzeuge zurück. Beide Unternhemen zeigten sich für 2019 aber zuversichtlich.

Volkswagen (VW) schlug 23.074 Autos los, was einem Rückgang von 6,7 Prozent entspricht. Die VW-Tochter Audi brachte mit 14.253 Fahrzeugen 1,8 Prozent Pkw weniger an die Kunden.

Porsche startete dagegen in den USA mit einem Rekordabsatz ins neue Jahr. Der Sportwagenbauer lieferte im Januar 5419 Autos an die Kunden aus. Das seien 12,5 Prozent mehr als vor einem Jahr. Besonders die Cayenne-Modelle sind in den USA beliebt.

BMW ST: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
73,52
Differenz relativ
+0,46%
Volkswagen VZ: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
177,32
Differenz relativ
+0,78%
Daimler: Kursverlauf am Börsenplatz Xetra für den Zeitraum Intraday
Kurs
50,16
Differenz relativ
-0,14%