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Schützenhilfe für Bristol Myers Squibb

Stand: 29.03.2019, 19:50 Uhr

Der Pharmakonzern Bristol-Myers Squibb (BMS) erhält bei der wackeligen Milliardenübernahme des Biopharmaspezialisten Celgene Schützenhilfe von Aktionärsberatern. Nachdem zuletzt ein großer BMS-Aktionär Zweifel an dem Gebot über rund 74 Milliarden US-Dollar (65,8 Mrd Euro) angemeldet hatte, springen die einflussreichen Aktionärsberater Institutional Shareholder Services (ISS) und Glass Lewis dem BMS-Management bei seinen Plänen nun zur Seite.

Die strategischen Gründe für das Vorhaben seien solide, weil sich die Geschäfte der beiden Firmen ergänzten, teilte ISS am Freitag mit. BMS plant mit dem Kauf von Celgene die größte Übernahme in der US-Pharmaindustrie.

BMS-Großaktionär Wellington Management, eine Investmentfirma, die acht Prozent an BMS hält, sprach sich gegen den Megadeal aus, weil sich die Anlagespezialisten an ihrer Meinung nach zu teuren Bedingungen störten.