Samsung Infinity Flex Display

Samsung tritt in China kürzer

Stand: 12.12.2018, 13:38 Uhr

Der weltgrößte Smartphone-Hersteller Samsung Electronics zieht die Konsequenzen aus der schwächelnden Nachfrage in China und zieht bei einer seiner zwei Fabriken in der Volksrepublik den Stecker. Das Werk in Tianjin im Norden des Landes mit derzeit 2600 Mitarbeitern werde zum Jahresende geschlossen, teilte der südkoreanische Elektronikgigant am Mittwoch mit. Die Fabrik in der südlichen Provinz Guadong, in der mit jährlich 72 Millionen Handys rund doppelt so viele Geräte wie in Tianjin hergestellt werden, bleibt demnach in Betrieb. Samsung produziert seit längerem verstärkt in Vietnam und Indien, wo die Arbeitskosten niedriger als in China sind.

Die scharfe chinesische Konkurrenz durch Huawei, ZTE und kleinere Anbieter wie Oppo setzt dem Branchenprimus seit einiger Zeit zu. Die Umsätze auf dem weltgrößten Smartphonemarkt sind stark rückläufig.