Arbeiter der Salzgitter AG am Hochofen

Salzgitter-Gewinn im Schmelzprozess

Stand: 06.11.2019, 16:38 Uhr

Der Stahlkonzern Salzgitter hat durch eine höhere Risikovorsorge wegen einer drohenden Kartellstrafe in den ersten drei Quartalen dieses Jahres weniger verdient. Das Vorsteuer-Ergebnis schrumpfte von Januar bis Ende September auf 40,7 Millionen Euro. Vor einem Jahr waren noch 284,6 Millionen Euro erzielt worden.

Zudem belasten Ausgaben für ein Sparprogramm. Der Umsatz sank in den ersten neun Monaten von 6,9 auf 6,6 Milliarden Euro. Die Ende September gesenkten Jahresziele bestätigte Salzgitter: Der MDax-Konzern geht von einem Verlust vor Steuern "im mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich" aus.