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Nur zwei Tage nach der Ankündigung Sagt Renault bald ja?

Stand: 29.05.2019, 07:57 Uhr

Der französische Autobauer Renault will der Fusion mit dem Konkurrenten Fiat Chrysler laut Insidern bereits kommende Woche zustimmen. Durch den Zusammenschluss würde der drittgrößte Autohersteller der Welt entstehen.

Der Verwaltungsrat von Renault werde für die Entscheidung zusammenkommen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg.

Der Verwaltungsratsvorsitzende von Renault Jean-Dominique Senard soll laut dem Bloomberg-Bericht den fusionierten Konzern führen. Bereits am Mittwochmorgen will Senard den Renault-Partnern Nissan und Mitsubishi bei einem regulären Treffen der bestehenden Auto-Allianz in Japan erläutern.

Eine Fusion mit Nissan sei zwar im Zuge eines Zusammengehens mit Fiat Chrysler nicht geplant. Allerdings wolle man die Japaner möglicherweise dazu einladen, die Kräfte der Unternehmen zu bündeln.

FiatChrysler hatte vorgeschlagen, dass beide Seiten nach der Fusion 50 Prozent der Anteile halten sollen. Das Angebot würde laut Fiat Chrysler den gesamten Markt abdecken, "von Luxus bis Mainstream".

Sowohl Fiat Chrysler als auch Renault befinden sich in turbulenten Zeiten. Fiat Chrysler musste den Tod des langjährigen Chefs Sergio Marchionne verkraften. Bei Renault verlor der Renault-Verwaltungsratsvorsitzende und Chef von Renault-Nissan-Mitsubishi Carlos Ghosn wegen angeblicher Verstöße gegen japanische Börsenauflagen seinen Job.

ME