RWE-Zentrale in Essen
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RWE will Kohleausstieg nicht alleine tragen

Stand: 28.01.2019, 07:46 Uhr

Der Energiekonzern RWE will die von der Kohlekommission bis zum Jahr 2022 vorgeschlagene Abschaltung von Braunkohlekraftwerken nicht alleine tragen. Die im Bericht der Kommission "genannten Stilllegungen von Braunkohlekapazitäten können aus Sicht von RWE nicht ausschließlich im rheinischen Revier erbracht werden", teilte RWE am Samstag mit.

Zudem hält das von der Kohlekommission vorgeschlagenen Ende der Kohleverstromung im Jahr 2038 "für deutlich zu früh". RWE ist der größte deutsche Braunkohleverstromer mit mehreren Tagebauen und Kraftwerken im Rheinland. Der Konzern rechnet mit einem "signifikanten Stellenabbau" infolge des Kohleausstiegs.