Eine Roboterhand legt eine Münze auf einen Geldstapel auf einer Notebook-Tastatur, auf dem Bildschirm ein steigender Chart

Schon 20 Prozent Robo Advisors werden immer bekannter

Stand: 06.03.2019, 14:09 Uhr

Anleger, die Geld investieren möchten, landen immer häufiger bei Robo Advisors. Das ist nicht überraschend, denn diese Investments gelten als transparent, bequem und günstig.

Laut einer Studie der Fondsbank Ebase ist der Begriff Robo Advisor, also einer automatisierten Vermögensverwaltung, rund 20 Prozent der Deutschen bekannt.

Während nur weniger als zehn Prozent derjenigen mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von unter 1.000 Euro den Begriff Robo Advisor kennen, ist er über 45 Prozent derjenigen mit einem monatlichen Nettoeinkommen von mehr als 4.000 Euro bekannt. Auch bei Männern sowie Menschen mit Abitur oder einem Hochschulabschluss ist der Begriff Robo Advisor weit überdurchschnittlich bekannt.

Je höher die Risikoneigung von Anlegern, desto höher ist auch die Bekanntheit. Knapp zwei Drittel der sehr risikobereiten Anleger wissen, was ein Robo Advisor ist - jedoch weniger als zehn Prozent von denen, die bei der Kapitalanlage nur geringe Risiken eingehen.

Ostdeutschland unterrepräsentiert

Ähnlich wie beim Aktienbesitz kennen viele Ostdeutsche Robo Advisors nicht. In Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Thüringen, Brandenburg sowie Rheinland-Pfalz haben nur höchstens 15 Prozent der Befragten dieses Wissen. Im Gegensatz dazu kennen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Niedersachsen, dem Saarland und Schleswig-Holstein jeweils über 20 Prozent der Studienteilnehmer den Begriff Robo Advisor.

In jedem Fall scheinen Robo Advisors noch nicht am Ende des Weges angekommen zu sein. Rund 45 Prozent derjenigen, die mit dem Begriff vertraut sind, können sich laut der Studie gut vorstellen, dort in den nächsten zwölf Monaten Geld anzulegen.

ME