Schild mit Silberdistel und der Aufschrift

Rhön empfiehlt Annahme des Asklepios-Angebots

Stand: 22.04.2020, 18:50 Uhr

Der zum Verkauf stehende Klinikbetreiber Rhön hält das vorliegende Übernahmeangebot durch den Wettbewerber Asklepios für angemessen. Das geht aus den begründeten Stellungnahme von Vorstand und Aufsichtsrat hervor, die das SDax-Unternehmen aus Bad Neustadt an der Saale am Mittwoch veröffentlichte. Die Rhön-Aktionären sollten die Offerte annehmen, hieß es weiter.

Asklepios und Rhön-Gründer eugen Münch halten zusammen mehr als 50 Prozent der Anteile. Nun will Asklepios den übrigen Rhön-Anteilseignern ein Angebot von 18 Euro je Aktie unterbreiten. Das sind 25 Prozent mehr, als die Papiere vor Bekanntgabe der Pläne gekostet hatten.

Ein Streit mit dem Pharma- und Medizinbedarfsanbieter und Großaktionär B. Braun, der 25 Prozent hält, war am Wochenende eskaliert. Braun fordert unter anderem eine Satzungsänderung und eine hohe Sonderausschüttung. Münch und Asklepios wollten mit dem Verkauf das jahrelange Tauziehen um Rhön eigentlich beenden.