Carlos Ghosn auf japanischen Titelseiten

Renault-Chef bleibt in Haft

Stand: 21.11.2018, 08:54 Uhr

Ein japanisches Gericht behält Renault-Chef Carlos Ghosn einem Bericht zufolge zehn Tage in Haft. Auch Nissan-Direktor Greg Kelly müsse für diese Zeit ins Gefängnis, berichtete die Nachrichtenagentur "Kyodo" am Mittwoch. Ghosn war am Montag wegen des Verdachts der Veruntreuung von Firmengeldern in Japan festgenommen worden. Der Topmanager gilt als Architekt der Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi, die den weltgrößten Autoherstellern Volkswagen und Toyota den Rang ablaufen will. Es gibt Befürchtungen, das Bündnis könnte zerbrechen, wenn Ghosn nicht mehr die Fäden in der Hand hält.