Raiffeisen Bank International  Wien

Raiffeisen Bank RBI prüft Geldwäsche-Verdacht

Stand: 05.03.2019, 12:46 Uhr

Die Wiener Raiffeisen Bank International (RBI) überprüft nach Medienberichten ihre Geschäftsbeziehungen zu der unter Geldwäsche-Verdacht gestandenen früheren litauischen Bank Ukio Bankas. Dokumenten aus dem Zeitraum 2005 bis 2013 zufolge sollen mindestens 630 Millionen Dollar von Konten bei der Ukio auf Konten von Raiffeisen überwiesen worden sein, berichteten die Recherche-Plattform "Addendum" und das Magazin "Profil". Den Berichten zufolge habe der Investmentfonds Hermitage der österreichischen Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft einen Bericht mit Vorwürfen der Geldwäsche vorgelegt. Bei der Staatsanwaltschaft war vorest niemand für eine Stellungnahme erreichbar. Die RBI-Aktie stürzt um über 12 Prozent ab.