Thyssenkrupp Quartier

RAG hat kein Interesse an Thyssenkrupp

Stand: 06.06.2019, 12:59 Uhr

Die Übernahme von Anteilen am kriselnden Thyssenkrupp-Konzern steht derzeit nicht auf der Tagesordnung der milliardenschweren RAG-Stiftung. Die Stiftung prüfe immer wieder Optionen für Investitionen, habe aktuell aber nicht die Absicht, bei Thyssenkrupp einzusteigen, sagte der Chef der Stiftung, Bernd Tönjes, am Donnerstag in Essen. Die 2007 gegründete RAG-Stiftung soll mit ihrem Vermögen für die Folgekosten des deutschen Steinkohlebergbaus geradestehen. Sie ist unter anderem größter Anteilseigner des Chemiekonzerns Evonik, investiert ihre Gelder aber zunehmend abseits der Chemie.