Qualcomm

Qualcomm: 30 Prozent weniger Smartphones

Stand: 30.04.2020, 08:07 Uhr

Die Smartphone-Verkäufe könnten im laufenden Quartal wegen der Corona-Krise nach Einschätzung des Chipkonzerns Qualcomm um 30 Prozent niedriger ausfallen. Das Unternehmen, dessen Prozessoren vor allem in vielen Smartphones mit dem Google-System Android stecken, gab die Prognose bei Vorlage seiner jüngsten Quartalszahlen ab. Bereits im vergangenen Vierteljahr seien 21 Prozent weniger Smartphones verkauft worden als erwartet. Qualcomm übertraf mit seinem Umsatz und Ergebnis die Expertenerwartungen.

Der Umsatz im Quartal bis Ende März legte um 6,6 Prozent auf 5,2 Milliarden Dollar zu, wie das Unternehmen nach Handelsschluss mitteilte. Analysten hatten mit 5,0 Milliarden gerechnet. Der Nettogewinn lag bei 468 Millionen Dollar oder ohne Sonderposten 88 Cent je Aktie. Hier waren 78 Cent vorhergesagt worden. Die Qualcomm-Aktie legte nachbörslich um drei Prozent zu.