Maurice Levy  l., CEO Publicis und John Wren, Chef der Omnicom Group

Publicis auf Tauchstation

Stand: 19.07.2019, 10:33 Uhr

Die weltweit drittgrößte Werbeagentur Publicis schraubt die Erwartungen beim Umsatz herunter und sorgt damit bei Aktionären für lange Gesichter. Die Aktien gaben am Freitag zeitweise fast zehn Prozent nach und fielen auf den niedrigsten Stand seit Ende 2012. Auch für die Titel des Rivalen WPP ging es 3,5 Prozent abwärts. Publicis hat unter der Konkurrenz von Facebook und Google zu leiden, zudem kappen große Kunden ihre Werbebudgets. Der Umsatz werde deswegen im laufenden Jahr wohl lediglich stabil bleiben, erklärte das Unternehmen am Donnerstagabend. Bislang war von einem Wachstum die Rede. Vor allem in Nordamerika laufe es schlechter, schrieben die Experten des Brokers Liberum.