Beatmungsgerät von Philips

Philips: Beatmungsgeräte sorgen für Gewinnsprung

Stand: 19.10.2020, 08:18 Uhr

Der Medizintechnikkonzern Philips hat im dritten Quartal deutlich mehr verdient als im Vorjahr. Dabei profitierte der Konkurrent von Siemens Healthineers von einer großen Nachfrage nach Monitoring- und Beatmungsgeräten in der Corona-Pandemie. Der Nettogewinn stieg von 208 Millionen auf 340 Millionen Euro. Der Umsatz verbesserte sich um sechs Prozent auf knapp fünf Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei zehn Prozent. Die Zahlen fielen dabei besser aus als von Analysten erwartet.

Die unlängst gesenkte Prognose bestätigte Philips. Zudem legte das Unternehmen neue mittelfristige Wachstumsziele vor. Unter anderem soll der Umsatz vergleichbar im Schnitt um fünf bis sechs Prozent jährlich wachsen. Für dieses Jahr hatte Philips lediglich ein leichtes Umsatzplus in Aussicht gestellt. 2021 soll das Wachstum noch im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen. Auch die Profitabilität soll mittelfristig zulegen.