Virologin mit Spritze

Corona-Impfstoff gesucht Pfizer bereitet sich auf Impfstoff-Produktion vor

Stand: 10.05.2020, 14:58 Uhr

Pfizer und der deutsche Partner Biontech haben jüngst mit einer klinischen Studie für einen Corona-Impfstoff begonnen. Sollten die Tests erfolgreich verlaufen, will der US-Pharmakonzern vorbereitet sein.

Der US-Pharmakonzern Pfizer spricht mit seinen Auftragnehmern über eine Auslagerung von Teilen seiner Produktion. So würden in den eigenen Werken Kapazitäten frei, um nach erfolgreichen Tests gegebenenfalls einen Impfstoff gegen das Coronavirus in großen Mengen herstellen zu können, wie Pfizer-Manager Mike McDermott der Nachrichtenagentur Reuters sagte.

Die 200 Unternehmen, darunter etwa Catalent und Lonza, könnten im Auftrag des Konzerns mehr der etablierten Medikamente produzieren, etwa andere Impfstoffe oder intravenös zu verabreichende Arzneien. So würden Engpässe bei diesen Mitteln vermieden.


Einsatz Ende des Jahre
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"Sie waren in der Vergangenheit sehr hilfreich und werden uns jetzt auch dabei helfen", sagte McDermott. Zudem sollen zusätzliche Schichten in den eigenen Fabriken gefahren werden und andere Mittel jetzt verstärkt produziert und dann gelagert werden. Mindestens 150 Millionen Dollar koste es den Konzern, die Anlagen auf die Produktion des Covid-19-Impfstoffes vorzubereiten, erklärte der Manager.

BioNTech-Zentrale in Mainz

BioNTech-Zentrale in Mainz. | Bildquelle: Unternehmen

Pfizer und sein deutscher Partner Biontech hatten am Dienstag mitgeteilt, mit der klinischen Studie für einen Coronavirus-Impfstoff nun auch in den USA begonnen zu haben. Sollte sich der Impfstoff als sicher und wirksam erweisen, könnte er möglicherweise bis Ende des Jahres in großem Maßstab in den USA eingesetzt werden. Pfizer könne bis dahin 20 Millionen Dosen produzieren, im kommenden Jahr könnten dies mehrere hundert Millionen sein.

rtr